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Drittes Gleis: Gutes Signal – ob es wirkt?

Drittes Gleis: Gutes Signal – ob es wirkt?
Kommentar Von Jana Tallevi
04.02.2020

Der Fernverkehr wird weiter auch auf zwei Gleisen zurechtkommen. Wer warten muss, ist dann stets und wohl immer öfter der Nahverkehrszug.

Wahrscheinlich ist die Lage rund um den Bahnausbau in der Region noch viel ernster, als sie Landrat Martin Sailer und Bundestagsabgeordneter Hansjörg Durz ohnehin schon den gut 200 kommunalen Vertretern aus dem westlichen Landkreis übermittelten. Warum sonst hätten sie das Risiko eingehen sollen, dass es mit dem eindringlichen und einheitlichen Signal von allen Beteiligten nichts werden könnte? Vorab war nicht wirklich klar, wie sich einzelne Kommunen verhalten würden.

Geklappt hat es aber dennoch mit dem starken Rückenwind aus dem Landkreis für den Bahnausbau. Hansjörg Durz kann jetzt in Berlin gut weiterverhandeln. Die Region kann nur hoffen, dass das Verfahren damit vorangetrieben wird. Dass die Planung so viele Jahre lang nicht vorankam, kann jetzt zum Fallstrick für das gesamte Projekt werden. Denn eines ist klar: Weder Bahn, noch Bund und auch nicht die bayerische Staatsregierung haben jemals gezeigt, dass der Ausbau im Landkreis Augsburg für sie eine hohe Priorität hat.

Warum? Ganz einfach: Der Fernverkehr wird weiter auch auf zwei Gleisen zurechtkommen. Wer warten muss, ist dann stets und wohl immer öfter der Nahverkehrszug.

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Die Diskussion ist geschlossen.

05.02.2020

Na ja … aus dem Artikel und Kommentar geht ganz klar hervor, für einen attraktiven Nahverkehr braucht es zuverlässige, regelmäßige Zugverbindungen - und diese sind nur durch die "Entflechtung " von Nah- und Fernverkehr möglich. Das heißt, 4 Gleise auch zwischen Ulm und Augsburg, denn von Stuttgart kommen 4 Gleise bis Ulm, von Augsburg nach München sind es auch 4. Offen bleibt die Frage ob die Anforderungen an den Fernverkehr die 27 Minuten von Ulm nach Augsburg auf der alten Trasse realisiert werden können.
Was diesen "offenen Planungsprozess" behindert, sind die "Vorfestlegungen" bzw. Querschüsse, wie sie derzeit durch den Landkreis und die Kommunen zelebriert werden.
Den Text der Resolution - nach meiner Meinung schränkt er diesen immer wieder "beschworenen" offenen Planungsprozess ein, habe ich auf meine Homepage gestellt . Hannes Grönninger wordpress

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04.02.2020

>> Denn eines ist klar: Weder Bahn, noch Bund und auch nicht die bayerische Staatsregierung haben jemals gezeigt, dass der Ausbau im Landkreis Augsburg für sie eine hohe Priorität hat. <<

Genau so ist es!

Aktueller Beweis vom Tage:
Der Wiederaufbau der Darßbahn (Zufahrt auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst)

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Bund-und-Land-geben-gruenes-Licht-fuer-Darss-Bahn,darssbahn118.html

Wenn ein Bundesland etwas will, bekommt es das auch!

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