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Adelsried/Nepal

27.05.2019

Ein Adelsrieder erreicht den Gipfel des Everest

Selfie auf 8848 Meter Höhe. Der Adelsrieder Günter Haas erreicht auf dem Gipfel des Mount Everest.
Bild: Günter Haas

Günter Haas hat den höchsten Berg der Welt bestiegen. Mit ihm nutzen viele andere das kurze Zeitfenster. Zehn Menschen sterben dabei.

Der Adeslrieder Günter Haas meldet sich vom höchsten Berg der Welt. Am Freitagmorgen „zum Sonnenaufgang“, stand er auf dem Gipfel. Für Haas geht damit ein Traum in Erfüllung. Wochenlang haarte er mit seiner Gruppe in einem Basislager auf 5200 Meter Höhe aus. Denn der Gipfel des Mount Everest lässt sich nur bei guter Wetterlage besteigen.

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Nach der anhaltenden Geduldsprobe konnte sich der Adeslrieder zusammen mit seiner Gruppe nun endlich auf den Weg nach ganz oben machen. Zuvor hätten eisige Winde den Anstieg unmöglich gemacht. Bergsteigern droht bei schlechtem Wetter der sichere Tod, denn die Winde lassen den Körper erfrieren.

Auf- und Abstieg sind lebensgefährlich

Doch auch bei besseren Bedingungen ist nicht nur der Aufstieg lebensgefährlich. Ein Brite sei beim Abstieg von dem 8848 Meter hohen Himalaya-Gipfel zusammengebrochen und gestorben, berichtete die Zeitung The Himalayan Times am Wochenende unter Berufung auf Nepals Behörden. Mit diesem jüngsten bekannt gewordenen Todesfall starben in den vergangenen Tagen schon zehn Bergsteiger am Mount Everest.

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Beobachter sagen, manche der Todesfälle könnten damit zusammenhängen, dass zu viele Bergsteiger auf einmal versuchten, bei gutem Wetter den Everest zu erklimmen. Meist beschränken sich die geeigneten Wetter-Fenster auf zwei bis drei pro Jahr. Entsprechend knapp ist die Zeit für alle, den einen passenden Moment zu erhaschen. Vor allem am Mittwoch hatte es sich am Gipfel gestaut: Auf Fotos war eine lange Menschenschlange zu sehen, die darauf wartete, die letzten Meter aufsteigen zu können. Dadurch kam es zu langen Wartezeiten.

Günter Haas ist mittlerweile wieder auf dem Weg in die Heimat. Er berichtet, dass besonders auf der Nordseite des Berges sehr viel los war. Seine Gruppe bestieg den Everest allerdings von der Südseite. Das sei zwar technisch anspruchsvoller „mit den Menschenmassen und Horror-Meldungen hat das aber nicht annähernd zu tun“, erklärt der Bergsteiger. (mit dpa)

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