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Aktion

22.11.2017

Ein Baum hilft, Wünsche zu erfüllen

Auf einen großen Geschenkeberg hofft die Stadt Gersthofen wieder unter ihrem Wunschbaum.

Die Gersthofer können bereits zum vierten Mal Bedürftigen eine Freude machen

Glühweinduft, Bratwürstl, schöne Geschenke und feines Essen zum Weihnachtsfest. Für die meisten ist dies normal. Dass es aber auch in einer reichen Stadt wie Gersthofen mit mehr als 78 Millionen Euro auf der hohen Kante viele Menschen gibt, für die das ein Wunschtraum bleibt, wird meist vergessen. Darum will die Stadt zum vierten Mal ein wenig Abhilfe mit einem „Wunschbaum“ im Rathausfoyer schaffen. Ab Sonntag, 30. November, steht der Baum im Foyer des Gersthofer Rathauses. Dort kann man sich einen Wunsch aussuchen und erfüllen.

Das Konzept ist relativ einfach. Bei der Stadt sind Namen bedürftiger Menschen hinterlegt, die sich Geschenke nicht leisten können. Die Namen – sie wurden teilweise von wohltätigen Einrichtungen wie der Caritas oder Institutionen wie dem Seniorenbeirat oder der städtischen Stiftung Hilfe in Not genannt – werden von der Stadt nicht weitergegeben – wohl aber die Wünsche der Bedürftigen. Wer einen davon erfüllen und den bedürftigen Menschen zum Fest eine Freude machen möchte, kann sich im Rathausfoyer in eine Liste eintragen und das Präsent bis Freitag, 15. Dezember, an der Rathauspforte abgeben. Dann kommt das Geschenk rechtzeitig an seinem Zielort an.

Die Namen wurden anonymisiert, lediglich der Vorname und das Alter sind auf einer Liste neben dem Wunschbaum angegeben, auf der auch steht, worüber sich der jeweilige Gersthofer am meisten freuen würde. Gersthofer, die sich einen der Wünsche ausgesucht haben und ihn erfüllen wollen, sollen ihren Namen in die Liste eintragen und auch auf dem Geschenkpäckchen vermerken, damit sie dann den richtigen Empfängern zugeordnet werden können. Wichtig ist bei der ganzen Aktion: Die Schenker und die Beschenkten sollen sich nicht persönlich begegnen. Anleitungen liegen im Rathausfoyer aus.

Da es viele Menschen gibt, die sich bestimmte Artikel wie Windeln, Kindernahrung, Spielzeug oder Medikamente nur schwer leisten können, stehen in solchen Fällen zum Beispiel Lebensmittel-, Drogerie- oder City-Center-Gutscheine auf der Wunschliste.

Der Wert dieser Scheine sollte zwischen fünf und 30 Euro betragen. Die Beschenkten können sich dann die benötigten Produkte selbst besorgen. Auch Lebensmittelkörbe können verschenkt werden. Eine Liste mit Anregungen liegt aus.

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