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Dinkelscherben

29.07.2018

Ein Festival ohne Ausfälle

Friedlich verlief das viertägige Festival in Dinkelscherben.
Bild: Marcus Merk

Nicht nur musikalisch war die Veranstaltung ein Erfolg. Wie die Bilanz der Organisatoren aussieht

Sonne, Sound, Stimmung – die Mischung passte beim Dinkelfestival 2018. Das Organisationsteam ist zufrieden. Am Sonntag, dem letzten Tag des diesjährigen Festivals, sitzen die Verantwortlichen vor einer Bühne, auf der gerade die Jugendkapelle Altoberdorf spielt. Unter ihnen auch Dinkelscherbens Bürgermeister Edgar Kalb und seine Söhne Andreas und Michael.

Der Rathauschef erklärt, dass er selbst für die Rahmenorganisation zuständig sei. Andreas Kalb kümmert sich um die Bands und Michael um die Promotion. Außerdem gesellt sich noch Paul Schreiber zu der Truppe, der die Technik im Griff hat. Ernst Lutz und Stefan Rittel, die einen großen Teil der Verpflegung organisieren, haben am Sonntag noch zu tun.

Am Donnerstag seien mehr Leute gekommen, als in den vergangenen Jahren, sind sich Michael und Andreas Kalb einig. Freitag und Samstag seien sowieso immer gut besucht. Da es beim Festival keine Eintrittskarten gibt, kann das Team nur schätzen, wie viele Menschen tatsächlich da waren. „Bestuhlt haben wir für etwa 2000 Menschen“, sagt Bürgermeister Kalb. „Zu den Kernzeiten waren immer alle Sitzplätze belegt“, erklärt Paul Schreiber.

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Bei der Technik lief alles rund

Bei Dinkel18 habe es keine technischen Probleme gegeben, freut sich Paul Schreiber. Im Vorfeld hat er auf dem Festival nach eigenen Angaben zwischen acht und zehn Kilometer Stromkabel verlegt. Für die Leistung von etwa 300 KW habe er seine Planungen mit den Stadtwerken absprechen und mehrere Trafostationen anzapfen müssen. „Wir brauchen jedes Jahr etwas mehr Strom“, erklärt er.

Auch Andreas Kalb ist mit seiner Arbeit zufrieden. Auf die Frage, welche musikalischen Höhen und Tiefen er auf dem Festival erlebt hat, antwortet er: „Tiefen hatten wir bisher eigentlich nicht.“ Allerdings hat Kalb einige Favoriten: Am Donnerstag gefiel ihm zum Beispiel die Band „Ohne F.“. „Ich glaube auch, die kamen gut an“, sagt Kalb obwohl er weiß, dass die derben Texte der Rockband nicht jedermanns Sache sind. Alles in allem „waren keine Ausfälle dabei“, sagt Andreas Kalb. „Das klingt jetzt zwar nach Eigenlob, aber ich kann mich wirklich nicht beschweren“, ergänzt er noch lachend.

Am wichtigsten ist dem Organisationsteam allerdings, dass das Festival friedlich abläuft. „Es ist Gott sei Dank gar nichts passiert“, sagt Andreas Kalb. Auch die Sicherheitsfirma habe von keinen Zwischenfällen berichtet. Dass das Dinkelfestival friedlich abgelaufen ist, bestätigt auch die zuständige Polizeiinspektion in Zusmarshausen.

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