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Gersthofen

23.06.2017

Ein Halt für die großen Schulbusse

Nicht nur kleine Busse fahren künftig die Gersthofer Franziskusschule (Mitte) in der Theresienstraße an. Die Stadt muss daher umplanen.
Bild: Benedikt Siegert

Nicht nur kleine Busse fahren künftig die Gersthofer Franziskusschule in der Theresienstraße an. Die Stadt muss umplanen.

Nach der Eröffnung der neuen Mittelschule im September, sollte die Gersthofer Theresienstraße und der Wendehammer direkt an der Nordseite des Schulzentrums von großen Schulbussen möglichst freigehalten werden. Doch daraus wird nichts. Denn sowohl die Schulleitung der unmittelbar angrenzenden Franziskus-Förderschule als auch der Landkreis Augsburg bestehen auf die Anbindung. Und das hat seinen Grund.

Die Situation wird verschärft

Die Stadt wollte nach Angaben der Bauverwaltung eigentlich die Schulbusse auf die Schubertstraße verlegen um gefährliche Situationen in der Theresienstraße zu verringern. Den diese ist sehr schmal und der Hauptschulweg ins Gersthofer Schulzentrum. Nicht nur im Sommer sind dort viele Buben und Mädchen mit ihren Fahrrädern unterwegs, was die Situation noch verschärft, wenn sich auch noch Busse zwischen den am Straßenrand geparkten Autos durchschlängeln müssen..

Während der Bauphase am Wendehammer ab September soll der Schulbusverkehr für die Franziskusschule über eine vorübergehende Haltestelle an der Johannesstraße abgewickelt werden. Für die Zukunft war ursprünglich angedacht, eine Haltestelle an der Schubertstraße, südlich des Schulzentrums zu errichten und den neuen Wendehammer der Mittelschule von Bussen freizuhalten. Denn dort sind auch die Lehrerparkplätze untergebracht. Die Buben und Mädchen der Franziskusschule müssten dann das gesamte Gelände zwischen Mittelschule und Gymnasium durchqueren, um zu ihren Unterrichtsräumen zu gelangen.

Wendehammer muss umgeplant werden

Bei Gespräche mit dem Landratsamt und der Leiterin der Franziskusschule stellte sich jedoch heraus, dass den Schülern der Weg von der Schubertstraße zur Schule nicht zugemutet werden kann. „Einige der Kinder würden einfach Schülern in die Mittelschule oder ins Paul-Klee-Gymnasium folgen und sich dann dort nicht mehr auskennen“, erklärte Bürgermeister Michael Wörle den Mitgliedern des Bauausschusses. „Eine ausreichende Sicherheit kann selbst mit Schulweghelfern nicht gewährleistet werden, da die Kinder der Franziskusschule starker Förderung bedürfen.“ Kleine Busse wie Sprinter hätten auch beim reduzierten Wendehammer fahren können. Doch Landkreis und Schulleitung hielten die Anfahrmöglichkeit für Gelenkbusse für notwendig. Nun muss der Wendehammer umgeplant werden.

Zwölf extra Stellplätze

Eine weitere Ergänzung der bisherigen Planungen gab sich, will einige Räume zu weiteren Klassenzimmern umgenutzt werden sollen. Denn schon bei der Eröffnung der neuen Mittelschule ist das Gebäude um sechs Klassenzimmer zu klein. Die Folge: Wegen der erhöhten Schülerzahlen werden mehr Müllcontainer benötigt. Bisher waren für 24 Klassenzimmer acht Container geplant, für 30 Klassenzimmer sind nun zehn erforderlich. Nun müssen die Mülleinhausung und die Fahrradstellplätze im Süden umgeplant werden, da die bisherige Überdachung nicht einfach erweiterbar war. All diese Maßnahmen zusammen summieren sich inklusive Planungskosten auf 25400 Euro.

Zugestimmt hat der Bauausschuss der Umnutzung von sechs Fach- oder Mehrzweckräumen in Klassenzimmer. Durch die zusätzlichen sechs Klassenzimmer müssen auch zwölf Stellplätze zusätzlich ausgewiesen werden.

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