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Stadtbergen

08.09.2010

Ein Ja zur Dreifach-Turnhalle

Ein Ja zur Dreifach-Turnhalle

Ein lang gehegter Traum in Stadtbergen soll Wirklichkeit werden. Die Stadt baut eine neue Dreifach-Turnhalle. Als Standort wird ein Areal an der Panzerstraße favorisiert. Von Marlen Singer

Stadtbergen. Ein lang gehegter Traum in Stadtbergen soll Wirklichkeit werden. Die Stadt baut eine neue Dreifach-Turnhalle. Als Standort wird ein Areal an der Panzerstraße favorisiert.

"Seit neun Jahren haben wir die Idee von einer neuen Sporthalle in den Köpfen", sagt Bürgermeister Dr. Ludwig Fink. Jedes Jahr seien Planungsmittel in den Etat eingestellt worden, nun gehe es an die Realisierung. Hintergrund dazu ist auch der Aufstieg der Basketballmannschaft BG Leitershofen/Stadtbergen in die zweite Bundesliga. Aber die Red Kangaroos können nicht warten, bis die neue Halle fertig ist. Ihr erstes Heimspiel bestreiten sie am 25. September - noch in der Osterfeldhalle. Dort wurde extra eine neue Tribüne angeschafft (wir berichteten).

Die wird später in den Neubau umziehen. "Wir können dann an die 1000 Plätze bieten", so der Bürgermeister. Aber nicht nur an die erfolgreichen Basketballer wird gedacht. Gebaut wird auch ein Gymnastiksaal, der auch von den Vereinen genutzt werden soll, ein Geräteraum und eine bewegliche Bühne. Im Foyer der Halle können Gäste bewirtet werden. Vorgesehen ist der Einbau von Kühlschränken, auf eine Küche wird aber verzichtet.

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Längere Diskussionen gab es laut Bürgermeister um den Standort. Drei Alternativen standen zur Wahl. Einmal ein Bau in der Nähe des Hallenbades oder südlich des Sportplatzes. "Eine Umfrage unter den Vereinen ergab aber ein Votum für die Panzerstraße", so Fink. Da die Stadt dort keine Grundstücke besitzt, muss noch Geld für den Grunderwerb investiert werden. Auch aus diesem Grund mag in Stadtbergen noch keiner Auskunft über die Kosten der Turnhalle machen. Fink: "Es muss noch über Ausstattung und die Materialien entschieden werden."

Der Standort an der Panzerstraße hat für den Bürgermeister den Vorteil, dass es wegen der Parkplätze keine Probleme mit den Anwohnern geben dürfte.

Wenn die neue Halle fertig ist, wird die Osterfeldhalle zwar nicht mehr Schauplatz von Bundesliga-Basketball sein, die Halle bleibt aber in Betrieb und soll weiter von Schulklassen genutzt werden.

Weiteres Bauprojekt

Ein weiteres Bauprojekt ist eine neue Halle in der Nähe des Wertstoffhofes in der Deuringer Straße. Auf rund 66 mal 20 Metern kann der Bauhof dann seine Maschine und Utensilien unterbringen, die zurzeit noch auf viele Stellen in der Stadt verteilt sind. Baubeginn wird im nächsten Jahr sein, der Bauantrag liegt beim Landratsamt, die Kosten werden auf rund 600 000 Euro geschätzt.

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