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Fest

25.09.2012

Ein Oktoberfest für die Behinderten

Viel Spaß hatten die Bewohner des Dominikus-Ringeisen-Werks in Kloster Holzen bei ihrem Oktoberfest, zu dem die Ehinger Musikanten spielten.
Bild: Stephan Bachter

Viel Freude im Dominikus-Ringeisen-Werk in Holzen

Allmannshofen-Holzen Nicht nur München hat seine Wiesn. Auch in der Begegnungsstätte des Dominikus-Ringeisen-Werks in Holzen feierte man am vergangenen Wochenende ein Oktoberfest. Wie beim großen Vorbild in München eröffnete Wohneinrichtungsleitung Heike Tschauner das Fest mit einem zünftigen „O’zapft is’“. Und wie in der Landeshauptstadt erklangen auch in Holzen der „Bayerische Defiliermarsch“ und ein viertelstündliches „Prosit der Gemütlichkeit“. Gespielt wurden die Musikstücke von der Blaskapelle Ehingen, die damit wieder einmal eine Feier der Holzener Behinderteneinrichtung tatkräftig unterstützte.

Tschauner dankte bei ihrer Begrüßungsansprache den Ehinger Musikanten ausdrücklich für ihren Einsatz. Viele Bewohner der Holzener Wohnheimgruppen feierten das Holzener Oktoberfest in Tracht mit. „Für unsere Bewohner bedeutet das Oktoberfest hier auch ein Stück Normalität, da sie so gerne feiern wie andere Menschen auch“, betonte Begegnungsstättenleiterin Diana Zerle. Sie hatte das Fest zusammen mit ihren Mitarbeitern und drei ehrenamtlichen Helferinnen organisiert.

Nachdem in Holzen nach der Auslagerung einiger Wohngruppen jetzt nur noch Menschen mit besonders schweren Handicaps lebten und man einen besonders hohen Anteil von Rollstuhlfahrern habe, sei die Mobilität der sieben Wohnheimgruppen recht eingeschränkt. Daher sei es besonders wichtig, dass man in Holzen vor Ort solch eine Feier ausrichte, so Zerle.

Auch in dieser Hinsicht erfüllte das Fest seinen Zweck: Bei Leberkässemmeln, alkoholfreiem Bier und Blasmusik hatte man beim Holzener Oktoberfest eine Gaudi, ganz so wie beim „richtigen“ Oktoberfest in München. (drsb)

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