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Altenmünster-Violau

22.06.2018

Ein Sommerabend in Violau mit Polka und Filmmusik

Unter Leitung von Jürgen Strohwasser musizierten die Stammkapelle des Musikvereins Altenmünster und das Nachwuchsorchester bei der Serenade.
Bild: Helene Weinold

Die Musikvereine Altenmünster und Violau präsentieren bei ihrer Serenade ein breites Repertoire.

Ein unterhaltsames Programm aus modernen und traditionellen Kompositionen, ein lauer Sommerabend und viele gut gelaunte Zuhörer: Bei der Serenade der Musikvereine Altenmünster und Violau, die vor dem Pfarrheim Haus Nazareth am Fuß der Wallfahrtskirche in Violau stattfand, passte alles. Freunde der böhmischen Blasmusik kamen auf ihre Kosten wie Liebhaber sinfonischer Bläserklänge oder Fans von Oldies aus den 1960er- und 1980er-Jahren.

Den Anfang machte die gemeinsame Jugendkapelle der beiden Vereine, dirigiert von Jürgen Strohwasser, mit einem Arrangement des Soundtracks zu „Fluch der Karibik“ von Hans Zimmer, dem rhythmisch äußerst anspruchsvollen Jazz-Standard „Birdland“ von Josef Zawinal, dem „lieblichen und sanften“ (Strohwasser) Millenium-Song von Kees Vlak mit einem schönen Solo für Tenorhorn und Bariton sowie dem Medley „60s Rock Mix“ von Michael Brown. Einer der Nachwuchsmusiker hatte dabei doppelten Grund zur Freude: Dem Trompeter Johannes Klein gratulierte Manfred Wagner, der Jugendleiter des Bezirks 15 im Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM), zur bestandenen D1-Prüfung und steckte ihm das Abzeichen an.

Ein Walzer erinnert an das „Sommermärchen“

Die Stammkapelle aus Altenmünster – ebenfalls unter der Leitung von Jürgen Strohwasser – stellte sich dann mit der Polka „Meine Liebe“ von Christian Höcherl dem Publikum vor und ließ in der symphonischen Ouvertüre „Slovenia“ von Alfred Bösendorfer die wechselvolle Geschichte des Landes Revue passieren. Mit dem Walzer „Sommermärchen“ von Stefan Rundel erinnerte sie an die Fußball-Weltmeisterschaft vor zwölf Jahren und mit dem Medley „80er-Kult(tour)“ von Thiemo Kraas an Hits wie „Skandal im Sperrbezirk“ von der Spider Murphy Gang oder „Sternenhimmel“ von Hubert Kah, bevor sie die Zuhörer mit dem „Fliegermarsch“ von Hermann Dostal in die Pause schickte.

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Mit dem Marsch „Wiener Elan“ von Robert Payer und der Blaskapelle Violau ging es weiter. Sie entführte das Auditorium in „Moment for Morricone“ in den Wilden Westen und huldigte dem Altmeister der Filmmusik, Ennio Morricone, der heuer 90 Jahre alt wird. Zwei Musiklegenden ganz unterschiedlicher Genres widmeten die Violauer Musiker mit Marieluise Wetzstein am Dirigentenpult jeweils eine klingende Hommage: Ernst Mosch, mit dessen Egerländer Musikanten die Polka „Der Buntspecht“ von Josef Hotovy bekannt geworden ist, und Glenn Miller mit dem Swing-Klassiker „Moonlight Serenade“. In „Caribbean Variation“ von Jacob de Haanzogen zogen die Schlagzeuger alle Register.

Zum Abschluss fanden sich die Musiker beider Kapellen zu einem großen Orchester zusammen und spielten gemeinsam die Polka „Wir Musikanten“ von Kurt Gäble, „Voices“ von Vangelis und den Marsch „Augsburger Land“ von Franz Xaver Holzhauser, bevor sich zur Bayernhymne alle Zuhörer von den Plätzen erhoben. Als sich die Musiker mit dem „Bozener Bergsteigermarsch“ als Zugabe verabschiedeten, waren zweieinhalb Stunden wie im Flug vergangen. (hwe)

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