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Neusäß

12.08.2017

Ein Tenor und sein Lieblingsbuch

Interview mit dem Neusässer Dr. Klaus-Peter Gulden, Sänger (Countertenor) bei der bekannten A-cappella-Band VoiceNet, für die Sommerreihe „Was lesen Sie?“.
Bild: Roland Schnell

Der Neusässer Klaus-Peter Gulden von der Gruppe VoiceNet verrät, welcher Thriller ihm besonders gut gefällt.

Die lange Ferienzeit ist die ideale Lesezeit. Buchtipps von anderen sind da sehr hilfreich und interessant. Verena Klaus, die neue ehrenamtliche Leiterin der Bücherei Sankt Ägidius Neusäß, hat für eine Blogserie im Internet mit mehreren bekannten Neusässern aus Politik, Kultur oder Vereinsleben gesprochen, was diese aktuell lesen und warum. Nach Landrat Martin Sailer und Historikerin Martha Schad steht in der heutigen Folge Dr. Klaus-Peter Gulden, Sänger (Countertenor) der bekannten A-cappella-Band VoiceNet Rede und Antwort.

Was lesen Sie aktuell und warum?

Gulden: Zum entspannten Lesen von Romanen oder Dramen finde ich kaum noch Zeit. Das Lesen hat sich in Richtung Sachbuch und Satire entwickelt. Zum Letzteren: Ich gehe gerne zu Kabarettveranstaltungen, zum Beispiel mit Hagen Rether, Dieter Nuhr, Volker Pispers, Christian Springer oder Ähnlichen. Wenn mir die Veranstaltung gefallen hat und der Künstler ein Buch anbietet, kaufe ich das in der Regel.

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Was haben Sie als Kind gern gelesen?

Gulden: Alles von Ottfried Preussler: „Räuber Hotzenplotz“, „Krabat“, „Die kleine Hexe“, etc.

Welche Bücher können Sie den Neusässern empfehlen?

Gulden: „Der Schwarm“ von Frank Schätzing.

Was lesen Sie als Nächstes?

Gulden: Ein Buch, das ich einem Mitkünstler in einer Stuttgarter Besenwirtschaft abgekauft habe. Geniale satirische Gedichte: „Dumm nickt gut“ von Michael Feindler.

Haben Sie einen Lieblingsort zum lesen?

Gulden: Nein.

Welches Buch würden Sie als Ihr Lieblingsbuch bezeichnen? Es darf auch gerne eines aus Ihrer Kindheit sein.

Gulden: Ebenfalls: „Der Schwarm“ von Frank Schätzing.

Ist Ihr Leben eher ein Roman oder ein Sachbuch?

Gulden: Es ist eher ein vielstrophiges Lied mit vielen Zwischenteilen und Übergängen. Und hoffentlich wird der Schlussakkord noch lange nicht gesungen.

Welchen Titel würden Sie sich für ein Buch, dass über Sie geschrieben wird, wünschen?

Gulden: Ich hoffe, dass über mich mal kein Buch geschrieben wird.

Serie Im nächsten Teil der Serie „Was lesen Sie?“ antwortet Solomon Essiet, Kaplan der Pfarreigemeinschaft Neusäß.

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