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Gemeinderat

05.02.2015

Ein Testlauf gegen die Hundehäufchen

Langweid stellt an beliebten Strecken Zamperltoiletten auf

Hunde sind beliebt, ihre Hinterlassenschaften werden aber auch in der Gemeinde Langweid immer wieder zum Ärgernis. Das soll sich ändern, beschloss der Gemeinderat: Bei einem Testlauf mit vorerst vier Hundeklos soll ausprobiert werden, ob die Hundehalter das Angebot der praktischen Entnahme von Tütchen und der Entsorgung der eingesammelten Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner annehmen. Der Bürgerverein Umwelt- und Verkehrssituation Stettenhofen hatte das bereits mehrfach diskutierte Thema bei der Bürgerversammlung erneut angesprochen.

Grundsätzlich sei die Bereitschaft der Hundehalter, die Entsorgung in die eigene Hand zu nehmen, an den vielen Tütchen in den normalen Papierkörben abzulesen, hat Peter Beducker ( CSU) in Stettenhofen beobachtet.

Nun sollen an beliebten Gassistrecken vorerst insgesamt vier Hundetoiletten aufgestellt werden: in Langweid in der Parkanlage am Mittelfeldweg und in der Nähe des Spielplatzes an der Alpenstraße, in Achsheim am Geh-und Radweg Richtung Eggelhof und in Stettenhofen an der Lechstraße.

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Jede der Anlagen kostet gut 350 Euro, dazu kommen die Aufstellung und die Leerung durch den Bauhof.

Mehr Informationen und Fürsprecher für die älteren Mitbürger: Braucht Langweid einen Seniorenbeirat, müssen die bestehenden Angebote noch besser verzahnt werden oder sind alle Beteiligten mit dem aktuellen Umfang der Seniorenarbeit in der Gemeinde zufrieden? Diese Frage soll demnächst am runden Tisch geklärt werden.

Bei der Bürgerversammlung Ende 2014 hatte Siegfried Meyer die Gründung eines Seniorenbeirates und einer Selbsthilfegruppe für Alleinerziehende und Altenhilfe angeregt. Gemeinsam mit dem Seniorenbeauftragten Karl Heinz Jahn, der sich für die Koordinierung der ehrenamtlichen Arbeit die Einrichtung eines Freiwilligenzentrums vorstellen könnte, möchte Bürgermeister Jürgen Gilg demnächst zum Gespräch einladen. „Auf jeden Fall werden Vertreter des Pflegeheims und der Pflegedienste, Vertreter der AWO, des VdK, der Sportvereine, die Leitung der Volkshochschule, Vertreter der Kirchen wie auch die drei Fraktionsvorsitzenden dabei sein, wenn der Bedarf und die Wünsche für die Seniorenarbeit diskutiert werden“, plant Gilg einen breiten Dialog. „Danach wissen wir, ob ein Seniorenbeirat gewünscht wird.“

Eine Ruhebank für Fußgänger zwischen Meitingen und Langweid wurde von Christine Koutecky angeregt. Jürgen Gilg versprach aber, mit seinem Meitinger Kollegen darüber zu sprechen.

Beim Einwurf von Glas in den Container an der Winterstraße in Stettenhofen scheppert es kräftig, hatte sich ein Anwohner beklagt und um den Austausch gegen einen schallgedämmten Behälter gebeten. Dies wird nun von dem Besitzer der Container, der Firma Remondis-Süd, geprüft.

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