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Kleinostheim

12.07.2010

Ein Viertel mehr Exportsendungen als im Vorjahr

Zuwächse verzeichnet die IDS Systemlogistik bei der die Gersthofer Andreas Schmid Logistik AG Mitgesellschafter ist. Foto: Marcus Merk
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Zuwächse verzeichnet die IDS Systemlogistik bei der die Gersthofer Andreas Schmid Logistik AG Mitgesellschafter ist. Foto: Marcus Merk
Bild: Marcus Merk

Einen Exporterfolg kann die IDS Logistik in Kleinostheim bei Aschaffenburg verbuchen: Von Januar bis Ende April hat das Unternehmen rund ein Viertel mehr Exportsendungen abgewickelt.

IDS Logistik in Kleinostheim bei Aschaffenburg, an der die in Gersthofen ansässige Andreas Schmid Logistik AG als Mitgesellschafter beteiligt ist, hat von Januar bis Ende April rund ein Viertel mehr Exportsendungen abgewickelt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. IDS-Geschäftsführer Dr. Michael Bargl und Andreas Schmid Logistik AG Vorstand Gianluca Crestani warnen jetzt vor den Folgen einer anhaltenden Frachtraumverknappung.

"Mit dem beginnenden Frühling haben wir auf dem Stückgutmarkt eine stark wachsende und anhaltend hohe Nachfrage verzeichnet", sagt Dr. Michael Bargl, Geschäftsführer IDS Logistik. "Dabei haben wir bereits 2009 mit einem Exportmengenwachstum von fünf Prozent gegen den Branchentrend zugelegt", betont Bargl.

Höchststand im April

Ein Viertel mehr Exportsendungen als im Vorjahr

Mit durchschnittlich 36 700 nationalen Ausgangssendungen pro Arbeitstag erreichte Deutschlands größte Stückgutkooperation im April 2010 die bisher höchste Gesamttagesmenge im nationalen Verkehr seit der Gründung vor 28 Jahren. Damit übertrifft IDS die Marktprognosen: Im letzten Logistikbarometer des weltweit tätigen Beratungsunternehmens SCI (Umfrage vom Januar 2010) hatten nur 44 Prozent der Befragten überhaupt eine Aufwärtsbewegung im ersten Quartal erwartet.

Neben der Menge legte auch die Tonnage zu: Sie stieg im April um 19,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. "Bei aller Freude über die durchweg positive Entwicklung sollten wir die möglichen Risiken nicht außer Acht lassen", betont Andreas Schmid Logistik Vorstand Gianluca Crestani. "An den Transportmarktbarometern und im Alltagsgeschäft ist schon deutlich sichtbar, dass nach der jüngsten Marktbereinigung die verfügbare Ladekapazität nicht so rasch wie die Nachfrage wachsen kann."

Hintergrund: Der Schwerverkehr legte im Krisenjahr 2009 ein Fünftel der Laster still, wie der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) vermeldet. Diese Lastwagen fehlen jetzt. Der starke Nachfrageüberhang wird an den Frachtenbörsen sichtbar: So lag beispielsweise beim Anbieter TimoCom die Zahl der eingestellten Frachten im ersten Quartal um 123 Prozent über dem Vorjahr - während die Zahl der Frachtraumangebote gleichzeitig um sieben Prozent zurückging. "Unsere Partner sehen sich in dieser Situation mit höheren Kosten konfrontiert", sagt Bargl. "Wenn diese Entwicklung bei knapper werdendem Laderaum anhält, werden wir die Preise anpassen müssen." Crestani: "Unsere Erwartungen für das laufende Jahr sind optimistisch. Alle Partner haben auch im Krisenjahr 2009 kontinuierlich in den Netzausbau und die Standorte investiert. Mit steigenden Sendungsmengen macht sich dieses vorausschauende Handeln jetzt bezahlt."

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