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05.04.2018

Ein Vorbild für alle Gemeinden

Die Ortsverbände der CSU in Diedorf haben den offenen Arbeitskreis Energie ins Leben gerufen. Als einer der ersten Aktionen wurde über die Hans-Seidel-Stiftung zum Fachvortrag „Energiezukunft vor Ort“ eingeladen. Referent war der Wildpoldsrieder Bürgermeister Arno Zengerle, er leitet die Geschicke einer der grünsten Gemeinden Europas.

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Nach Überzeugung von Zengerle wird das Problem nicht das Versiegen der fossilen Rohstoffquellen sein, sondern dass die zukünftige Generationen sich diese oder die daraus gewonnene Energie nicht mehr leisten könnten. Die Besucher erlebten einen interessanten Vortrag, wie eine ehemals finanzschwache Gemeinde im Oberallgäu ihren Energiebezug revolutionierte und zum Vorbild in Deutschland wurde. 1999 wurde das Ziel gesetzt, bis 2020 die Gemeinde Wildpoldsried zu 100 Prozent mit regenerativer Energie zu versorgen. Bereits 2009 wurden 350 Prozent des gesamten Stromverbrauchs regenerativ erzeugt.

Sehr anschaulich führte Zengerle durch die Projekte der Gemeinde. Angefangen von der Investitionsmöglichkeit von Bürgern in Windkraftanlagen oder von Sammeleinkaufsaktionen von Photovoltaikanlagen. Da sich der Verkauf von selbst erzeugtem Strom immer weniger lohnt, informierte er über die Möglichkeiten der Eigennutzung und der Speicherung der selbst erzeugten elektrischen Energie.

Die Mitglieder des Arbeitskreises Energie in Diedorf möchten verstärkt über die Möglichkeiten der Nutzung von regenerativen Energieformen informieren. Dadurch sollen Konzepte und Ideen entstehen, die auf kommunaler Ebene umgesetzt werden können. (AL)

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