Bürgerhausfest

30.05.2017

Ein W mit zwei Schwänen

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2 Bilder
Die Entscheidung ist gefallen. Stolz präsentieren Ute Schmidt, Günther Hihler, Maximilian Braun, Sebastian Luffi und Michael Higl (von links) das von der Bevölkerung auserkorene Wappen.
Bild: Peter Heider

Waltershofen feiert und die Bürger suchen sich ein Ortswappen aus

Endlich ein eigenes Erkennungszeichen: Die Bürger im Meitinger Ortsteil Waltershofen waren aufgerufen, im Rahmen des 20. Bürgerhausjubiläums ein Wappen für den 800-Einwohner-Ort zu wählen.

Fünf Wappenentwürfe wurden von Maximilian Braun, der als stellvertretender Vorsitzender der TSG Lechbruck Waltershofen fungiert, im Saal des Bürgerhauses präsentiert. „Es war eine zweijährige Recherche nötig, um die geschichtlichen Grundlagen für ein Ortswappen auf die Reihe zu bringen“, sagte Maximilian Braun, Hauptinitiator und treibende Kraft für das neue Ortswahrzeichen. Das neue Waltershofer Wappen, so Braun, „ist kein Hoheitszeichen, sondern soll die Geschichte und das Leben in unserem Dorf symbolisieren“.

Drei Tage lang konnten die Waltershofer Bürger sich für einen der fünf Vorschläge entscheiden. Bürgermeister Michael Higl erinnerte daran, dass schon zu Beginn seiner Amtszeit ein eigenes Ortswappen immer wieder angesprochen und diskutiert worden sei.

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Im Mittelpunkt des zweiten Bürgerhaus-Festtages stand eine Dorf-Rallye, an der sich 17 Teams mit je fünf Teilnehmern beteiligten. Dabei mussten sich die Mannschaften bei Aufgaben wie Eierlaufen, Erbsenschlagen, Torwandschießen, Dosenwerfen oder Holzsägen messen. Dabei holte sich das Team „Sprungwunder“ der Volleyballabteilung der TSG Lechbruck den Sieg.

Der anschließende Festabend, musikalisch gestaltet von der Live-Band Rockin, stand ganz im Zeichen des 140. Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Waltershofen, die mit Feuerwehren aus der Region und der angereisten befreundeten freiwilligen Feuerwehr aus Waltershofen im Allgäu feierte. Mit einem von Pfarrer Andreas Jall zelebriert Festgottesdienst in der Kapelle Zu den sieben Schmerzen Mariä und dem anschließenden Festzug von der Kapelle ins Festzelt am Bürgerhaus begann der letzte Jubiläumstag. Gebhard Durner, ehemals Vorsitzender der TSG Lechbruck Waltershofen, erinnerte an den Bürgerhausbau und die weitere Erfolgsgeschichte des Dorfzentrums, bei dem etwa 100 freiwillige Helfer aus örtlichen Vereinen ungefähr 7500 Arbeitsstunden leisteten.

Dann ließ Maximilian Braun die Katze aus dem Sack. Von den 212 abgegebenen Stimmzetteln wurde ein Entwurf mit 69 Stimmen bevorzugt. Es ist ein sprechendes Wappen und symbolisiert ein „W“ für Waltershofen, Schwäne als Zeichen der Natur, die Farbe Blau für den Lech sowie die Farben Rot-Weiß für das Hochstift Augsburg, erklärte Braun. „Dass das Wappen nicht für Schwandorf, sondern für Waltershofen steht, ist klar ersichtlich“, schmunzelte der Bürgermeister mit Fingerzeig auf die beiden abgebildeten Schwäne. Der Meitinger Marktgemeinderat hat Higl zufolge der Schenkung bereits zugestimmt. Nach derzeitigem Stand soll das Ortswappen die Außenfassade des Bürgerhauses zieren. „Die Einnahmen der drei Festtage werden für die Kosten der vor wenigen Wochen durchgeführten Renovierungsarbeiten am Bürgerhaus herangezogen“, sagte Günther Hihler.

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