Auszeichnungen

01.08.2018

Ein Weg für Josef Nuber

Freuten sich: Elfriede Kraus, Pfarrer Ludwig Hiehler, Josef und Helga Nuber, Domkapitular Andreas Magg, Stellvertretender Landrat Heinz Liebert und Bürgermeister Michael Higl (von links).
Bild: Kathrin Zander

Meitinger Johannesheim ehrt seinen großen Gönner

Seit 20 Jahren hilft die von Josef Nuber zu seinem 70. Geburtstag gegründete Stiftung in Meitingen – jetzt gibt es einen Weg, der nach dem 90-Jährigen benannt ist. Der gebürtige Meitinger Nuber, der – wie er selbst sagt – „aus ganz bescheidenem Hause“ stammt, hat stets ein offenes Ohr für die Bedürftigen. Im Meitinger Johannesheim hilft er immer dann, wenn es finanzielle Engpässe gibt.

Nuber, der sich 1958 mit einer Spedition selbstständig gemacht hatte, übernimmt regelmäßig Kosten für Feiern und Ausflüge, für diverse Anschaffungen und Baumaßnahmen, wie zum Beispiel die Errichtung eines Wintergartens über zwei Stockwerke oder die Erweiterung des Parks. Zudem gibt es seit Jahren schon die Taschengeldaktion, bei der die Selbstzahler im Pflegeheim der Meitinger Einrichtung von ihm 30 Euro monatlich erhalten. „Wir sind sehr froh, dass wir ihn haben“, sagt Elfriede Kraus, Vorstandsmitglied vom Johannesheim Meitingen, und Großcousine von Josef Nuber.

Dem unermüdlichen Einsatz von Elfriede Kraus ist es auch zu verdanken, dass nun alle Bewohner und die Gäste des Johannesheims auf den Spuren Nubers im Schatten der großen Bäume durch den schönen Park flanieren können. Sie schlug vor, den Weg durch den Park nach Josef Nuber zu benennen. Elfriede Kraus: „Damit wollen wir uns alle bei unserem großen Stifter und Gönner bedanken und sein Lebenswerk würdigen.“

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Bei der feierlichen Segnung des Weges wünschte sich Domkapitular Andreas Magg (Diözesan-Caritasdirektor und Vorstand), dass noch viele Meitinger Nubers Weg des sozialen Engagements folgen. In seiner Dankesrede sprach dann auch Nuber selbst vom Weg, der das Ziel sei, und wünschte sich vor allem, dass seine Kinder diese Werte bewahren. Nuber, der im Januar seinen 90. Geburtstag gefeiert hat, hat nach eigenen Angaben Vorsorge in seinem Testament getroffen, damit die Stiftung über seinen Tod hinaus bestehen bleibt.

1994 erhielt Josef Nuber das Bundesverdienstkreuz für sein Engagement, daneben die Lorenz-Werthmann-Medaille der Caritas und das Malteser-Kreuz in Gold. Darüber freute er sich zwar, doch dankbar ist er vor allem dafür, dass er die Talente mitbekommen hat, um vieles zu schaffen und dadurch anderen helfen zu können.

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