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Gemeinderat Adelsried

26.02.2015

Ein klares Jein für den Radweg nach Bonstetten

Die nicht überschaubaren Kosten sorgen für Skepsis. Das Projekt hat einen positiven Nebeneffekt

Gut einen Kilometer lang wäre nach heutigen Planungen der Streckenanteil der Gemeinde an einem insgesamt knapp fünf Kilometer langen Radweg, der über Bon-stetten und durch Heretsrieder Gebiet eine Verbindung zur bestehenden Strecke zum Peterhof schaffen soll. Adelsrieds Gemeinderat steht dem Vorhaben grundsätzlich nicht ablehnend gegenüber, ist aber in Anbetracht der derzeit noch nicht überschaubaren Kosten skeptisch. Und hinsichtlich der Finanzierbarkeit sind die Gemeinderäte vorsichtig. Das führte in der Sitzung vergangenen Dienstag zu einer an Bedingungen geknüpften Zustimmung.

Um gegebenenfalls, etwa bei einer kostensteigernden Umplanung des Radwegs, aussteigen zu können, beschlossen die Gemeinderäte nach eingehender Diskussion einstimmig, einen Antrag zu stellen, um in das Radwegeausbauprogramm des Landkreises zu kommen. Allerdings aber vorbehaltlich der tatsächlichen Kosten und der Förderfähigkeit. Nach derzeitigem Planungsstand würde der Radweg insgesamt rund 1,3 Millionen Euro kosten, förderfähig wären rund eine Million Euro. Auf die Gemeinde Adelsried würden nach öffentlichen Zuschüssen immerhin noch Kosten in Höhe von 62000 Euro zukommen. Das ist zwar rechnerisch mehr, als die anderen beteiligten Gemeinden zu finanzieren hätten, beinhaltet aber auch ein deutliches Plus an Leistung. Denn in Anbetracht der topografischen Situation müsste der Radweg entlang der Straße nach Bonstetten mit einer aufwendigen Stützmauer versehen werden. Der willkommene Nebeneffekt dieser Maßnahme: eine Verkehrsberuhigung am Ortseingang.

Auf den weiteren Weg gebracht wurde auf der Sitzung auch der fortgeschriebene Bebauungsplan Adelsried Ost. Der Gemeinderat verabschiedete den aktualisierten Textentwurf zur erneuten öffentlichen Auslegung einstimmig. Weiter beschäftigt die Adelsrieder die Lärmbelastung der ausgebauten Autobahn. Nach Mitteilung der Bürgermeisterin Stegherr-Haußmann wurde eine Firma mit der Überprüfung der Lärmemissionen beauftragt.

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