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Wetterfrosch hält Rückblick

04.06.2009

Ein sonniger Mai mit viel Regen

Schon der April hatte bei unserem Wetterfrosch die ersten sommerlichen Gefühle geweckt - seinem ersten Sonnenbrand war er damals nur knapp entkommen. Seit Mai steht dem Sommer nun nichts mehr im Wege, denn Ende des Monats öffnete sogar das Freiluftkino seine Pforten. Dass der kalendarische Sommerbeginn (am 21. Juni) noch etwas auf sich warten lässt, spielt dabei keine Rolle. Von Julia Deibl

Landkreis Augsburg Schon der April hatte bei unserem Wetterfrosch die ersten sommerlichen Gefühle geweckt - seinem ersten Sonnenbrand war er damals nur knapp entkommen. Seit Mai steht dem Sommer nun nichts mehr im Wege, denn Ende des Monats öffnete sogar das Freiluftkino seine Pforten. Dass der kalendarische Sommerbeginn (am 21. Juni) noch etwas auf sich warten lässt, spielt dabei keine Rolle. Gleich am 29. Mai, Freitag, hatte ihn seine Fröschin mit zwei Karten und einem Picknickkorb überrascht. Bei Tageshöchstwerten von knappen 16 Grad wurde es gegen Abend leider noch richtig frisch. Doch fest in ihre Schlafsäcke eingehüllt, genossen sie das Kino und die Stimmung unter freiem Himmel.

Sechs Sommertage, an denen das Thermometer über 25 Grad Celsius anzeigte, brachte der Mai immerhin schon mit sich. Am 25. konnte sich das grüne Kerlchen sogar schon über den ersten heißen Tag freuen: An Christi Himmelfahrt, gemeinhin auch als Vatertag bekannt, paddelte er mit einigen Freunden die Donau hinunter, wo sie allerdings auch von einem fürchterlichen Gewitterregen heimgesucht wurden.

Sogar über 30 Grad

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Doch auch die restlichen Brückentage ließ ihn das Wetter bei Höchsttemperaturen zwischen 21,7 und 27,1 Grad Celsius nicht im Stich. Nach dem verlängerten Wochenende fiel ihm der Einstieg in den Arbeitsalltag eh schon schwer genug. Temperaturen über 30 Grad machten es nicht leichter und trieben viele Schweißperlen auf die Stirn.

Doch wie es im Sommer gerne mal so ist: auf schwüle Zeiten folgt oft ein klärendes Gewitter. Einen Tag später musste der Frosch ein heftiges Unwetter über sich ergehen lassen. Gerade noch schaffte er es trockenen Fußes mit dem Rad nach Hause. Doch als er die Tür hinter sich ins Schloss fallen ließ, fielen schon die ersten Hagelkörner zu Boden und die Bäume im Garten begannen sich bedrohlich im Wind zu biegen. Mit 26,1 Liter pro Quadratmeter regnete es an diesem 26. Mai mehr als im gesamten April. Verteilt über den vergangenen Monat kamen 113,9 Liter Niederschlag zusammen, was 131 Prozent des durchschnittlichen Wertes von 87 Litern entspricht.

Die Sonne lag dagegen mit 107 Prozent des langjährigen Mittelwertes ganz gut im Schnitt. Bei 213,7 Stunden war der Gefahr eines Sonnenbrandes nur mit genügend Sonnencreme beizukommen.

"Kaltstart"

Dabei hatte der Mai zu Beginn noch mit ein paar kalten Stunden geschockt. Bis unter Null sank die Quecksilbersäule am 5. Mai und blieb exakt bei minus ein Grad stehen. Prima, dass wenigstens das Wetter am Tag der Arbeit (1. Mai), passend zum Kurzurlaub war. So mussten Wetterfrosch und Fröschin bei Höchsttemperaturen von guten 20 Grad auch gar nicht all zu weit in den Süden fahren. Den großen Urlaub wollen die Zwei dann in den Sommerferien genießen. Wo? Das wird noch nicht verraten.

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