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Ausbildung

28.10.2019

Einblick in Berufe dank Partnerschaft

Die Mittelschule Langweid und Lidl sind nun Schulpartner: (von links) Dr. Jürgen Korschinsky, Max Gruber, Gabriele Ott, Schulsprecher Emre Bayburt, Aline Gedik und Gül Dumlupinar, Vertreterin des Elternbeirats Katja Aschenbrenner, und (hinten) Bürgermeister Jürgen Gilg.
Bild: Sonja Diller

Mittelschule Langweid geht weitere Partnerschaft ein

Die Mittelschule Langweid hat eine weitere Schulpartnerschaft mit einem Ausbildungsbetrieb geschlossen.

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Beim Einzelhändler Lidl können die Schülerinnen und Schüler bald in einem mehrstufigen Programm über mehrere Jahrgänge herausfinden, ob eine Ausbildung dort zu ihnen passen könnte.

Schulleiterin Gabriele Ott und der Lidl-Bereichsleiter für Personal und Verwaltung, Max Gruber, unterzeichneten den Vertrag zur Schulpartnerschaft. Vorgesehen sind Zeiten der Betriebs- und Arbeitsplatz-erkundung, Bewerbertraining und Betriebspraktika.

Einblick in Berufe dank Partnerschaft

Sogar wenn es sich herausstellen sollte, dass ein Schüler und ein Betrieb nicht zusammenpassen, ist ein Praktikum ein Gewinn, ist Jürgen Korschinski von der IHK Schwaben sicher. Denn wer weiß, was ihm nicht liegt, der kann gezielter nach dem richtigen Beruf suchen. Über 300 solcher Schulpartnerschaften wurden im Bereich der IHK Schwaben bereits geschlossen, so Korschinsky. Im Februar hatte die Mittelschule Langweid eine erste Schulpartnerschaft mit dem Elektrogroßhändler Sonepar geschlossen. Feuerwehrmann oder Astronautin möchten sie werden. Erzieherinnen, Chemikant, Verkäufer oder Büroangestellte.

Die Berufswünsche der Schüler der Mittelschule Langweid sind bunt. In einem selbst gemachten Trailer und einem kleinen Film namens „Dreams“ stellten die Schüler sich und ihre Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft vor.

Dass der Traumberuf nicht immer Realität werden kann, das wissen die jungen Leute. Doch mit Einblicken in die Berufswelt kann die Wahl einer Alternative leichter werden, hoffen die Schülersprecher, die bei der Vertragsunterzeichung dabei waren. „Wir sind gut vorbereitet“, sind sie selbstbewusst.

Den Traumberuf muss man aber nicht aus den Augen verlieren, selbst wenn es ein langer Weg dorthin sein könnte, bekräftigte Jürgen Korschinsky. Dafür sei eine betriebliche Ausbildung immer eine gute Wahl.

Denn sogar Feuerwehrleute bräuchten eine abgeschlossene Ausbildung, bevor der Weg zum Helfen und Löschen offen stehe. (sdk)

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