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Diedorf/Ottmarshausen

25.01.2019

Einbrüche: Jetzt liegt eine Täterbeschreibung vor

Zum Abtransport eines Teils der Beute wurde nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen ein solches Designerhandtuch verwendet.
Bild: Polizei

Nach zwei Wohnungseinbrüchen in Diedorf und Ottmarshausen verfolgt die Polizei nun eine ganz bestimmte Spur.

Nur um Haaresbreite ist in Diedorf die Festnahme von Einbrechern am vergangenen Freitag missglückt. Wie berichtet kam vor einer Woche gegen 20.15 Uhr die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in der Waldstraße nach Hause. Als sie durch die Garage das Wohnhaus betrat, bemerkte sie das durchwühlte Büro und hörte Geräusche aus dem Inneren des Hauses. Nachdem sie wusste, dass niemand zu Hause war, ging sie von einem Einbruch aus und alarmierte die Polizei.

Obwohl sofort mehrere Streifenwagen anrückten, gelang es den Tätern, das Anwesen unerkannt zu verlassen. Selbst eine intensive Fahndung, bei der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde, blieb ohne Erfolg. Nun hat sich ein ähnlicher Fall in Ottmarshausen abgespielt. Diesmal gibt es jedoch konkrete Hinweise.

Unter anderem wurde ein Tresor entwendet

Wie die Polizei erst gestern mitteilte, hat sich der zweite Einbruch nur einen Tag später am Samstag, 19. Januar, ereignet. Die Diebe gelangten zwischen 18 und 22.30 Uhr in der Holzbachstraße in Ottmarshausen unerkannt in ein Wohnhaus. Dabei wurde unter anderem ein Tresor entwendet. Nach diesen zwei Einbrüchen, die laut Polizei aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe möglicherweise im Zusammenhang stehen dürften, gingen bereits erste Hinweise ein.

Zeugen berichteten, dass am vergangenen Samstag gegen 18 Uhr in Ottmarshausen in der Aystetter Straße zwei männliche Personen aufgefallen waren, die in die Holzbachstraße einbogen. Dort wurden die Männer jedoch aus den Augen verloren. Es liegt aber eine Beschreibung vor.

Möglicherweise handelt es sich um Zwillinge

Beide Männer waren etwa 1,70 Meter groß und hatten eine normale bis kräftige Statur. Beide trugen dunkle Strickmützen, dunkle, bis zur Hüfte reichende Jacken, dunkle Hosen und dunkle Schuhe. Auffällig war weiterhin, dass die Männer kleinere Umhängetaschen mit einem Riemen über die Schulter bei sich trugen. Die verdächtigen Personen unterhielten in einer osteuropäischen Sprache. Zeugen vermuteten zudem, dass es sich aufgrund der großen Ähnlichkeit möglicherweise um Zwillinge handeln könnte.

Zum Abtransport eines Teils der Beute wurde nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen ein Designerhandtuch verwendet. Die Polizei hofft darauf, dass sich Zeugen daran erinnern können, als die Täter das Objekt verlassen haben.

Die Kriminalpolizei in Augsburg bittet daher nochmals alle Personen, die etwas gesehen haben könnten, sich unter der Telefonnummer 0821/323-3810 zu melden. Von großem Interesse sind für die Ermittler auch Hinweise auf die von den Einbrechern benutzten Fahrzeuge, die eventuell mit osteuropäischen Kennzeichen unterwegs waren und möglicherweise zum Abtransport der Beute benutzt wurden.

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