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Fischach

01.08.2018

Eine Dusche für die Kirche?

Die etwa 30 Meter hohe Wasserfontäne ist nicht auf den Willmatshofer Kirchturm gerichtet, sondern auf die Grünflächen des Fischacher Naturfreibads. Die Feuerwehr spritzte mit einem tragbaren Wasserwerfer die Flächen ab.
Bild: Maximilian Czysz

Hitze und viele Besucher: In Fischach soll viel frisches Wasser für ungetrübten Badespaß im Naturfreibad sorgen. Dabei hilft die Feuerwehr.

Fischach Die Optik täuscht: Die etwa 30 Meter hohe Wasserfontäne ist nicht auf den Willmatshofer Turm von St. Vitus gerichtet, sondern auf die Grünflächen des Fischacher Naturfreibads. Wenn die Badegäste gegangen sind, kann dieses Schauspiel zur Zeit öfter beobachtet werden: Die Feuerwehr spritzt mit einem tragbaren Wasserwerfer die Flächen ab. 1200 Liter pro Minute wurden aus dem Freibad gepumpt, das dann im Anschluss wieder mit Frischwasser aufgefüllt wird.

Dabei geht es aber nicht darum, die Liegewiese des Naturfreibads schön saftig grün zu erhalten. „Wir wollen damit die Wassertemperatur nicht zu hoch werden lassen“, erklärt Bürgermeister Peter Ziegelmeier. Denn hohe Wassertemperaturen im Zusammenspiel mit besonders vielen Besuchern könnten die Wasserqualität beeinträchtigen. Im Moment steuert das Naturfreibad auf einen neuen Besucherrekord zu: Bereits 35000 Menschen haben in diesem Jahr das Bad besucht. „Das sind mehr als vergangenes Jahr und damals war es schon ein Supersommer“, so der Bürgermeister. Allein am Montag waren 1500 Besucher, darunter freilich viele Kinder und Jugendliche in den Sommerferien, ins Naturfreibad gekommen.

Zu viele Besucher bei gleichzeitig sehr heißen Temperaturen – das könnte am Ende zu einem Problem für das Bad werden. Brenzlig wurde es im Sommer 2015. Damals musste das Bad für zehn Tage schließen, nachdem der Grenzwert für bestimmte Bakterien im Wasser überschritten worden war. Die natürliche Säuberung des Wassers kam nicht mehr hinterher.

So weit soll es nun nicht mehr kommen. Die höhere Frischwasserzufuhr ist nur eine Vorsichtsmaßnahme. Inzwischen werden auch die Filter öfter gewechselt als damals, eine Umwälzpumpe läuft öfter. „Zum Glück sind wenigstens die Nächte nicht ganz so heiß wie damals“, so Peter Ziegelmeier über einen weiteren Vorteil in diesem Jahr. Bislang sieht übrigens alles gut aus: Die letzte Wasserprobe war einwandfrei. Wie übrigens die gesamte Badesaison schon.

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