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Fischach

27.06.2018

Eine Gemeinde wertet den Schulstandort sichtbar auf

Die Marktgemeinde Fischach hat für Schulsportanlagen, Pausenhof, Busbahnhof und Parkplätze viel Geld investiert, um den Schulstandort noch attraktiver zu machen. Der Busbahnhof trägt vor allem zur Verbesserung und Sicherheit des Schulbusverkehrs bei.
Bild: Siegfried P. Rupprecht

Die Schule bekommt sanierte Sportanlagen, einen Busbahnhof, einen Parkplatz und einen schöneren Pausenhof.

Wenn Bürgermeister Peter Ziegelmeier stolz vom Schulstandort Fischach-Langenneufnach in seiner Marktgemeinde spricht, dann ist das nicht ein bloßes Lippenbekenntnis. Die Kommune investiert dafür auch große Summen, wie beispielsweise zuletzt in die Sanierung der Außenanlagen der Schule. Nun wird dieses umfangreiche Projekt offiziell eingeweiht. Die kleine Feier findet am Freitag, 29. Juni, um 10.30 Uhr auf dem Schulgelände statt. Die Sanierungsmaßnahme umfasste ein Vier-Punkte-Paket. Die Investition dazu betrug insgesamt rund 1,7 Millionen Euro.

Schulsportanlagen Enthalten sind hier eine grundlegende Sanierung des Allwetterplatzes, der 100-Meter-Laufbahn, der Hochsprung-, Weitsprung- und Kugelstoßanlage sowie der Neubau eines Beach-Volleyballfeldes. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 565000 Euro. Die Marktgemeinde erhält dafür Zuwendungen von circa 125000 Euro. Für die Errichtung eines Rasenspielfeldes fallen Kosten in Höhe von 140000 Euro an. Zuwendungen gibt es hier keine, da die Spielfläche mit 30 mal 40 Meter für Förderungsmittel zu klein ist. Das Spielfeld weist als Ballfang eine Einfriedung aus hohem Stabgitterzaun auf. „Der Zugang ist sowohl vom Schulgelände als auch über den Schmutterweg möglich“, teilt Marktbaumeister Roland Bröll mit. Das Spielfeld könne tagsüber von der Schule, nach Unterrichtsende von der Öffentlichkeit genutzt werden, ergänzt er.

Pausenhof Das Areal ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Der erste Sektor ist mit Betonpflastersteinen befestigt und mit bunten Sitzmöglichkeiten zum Relaxen oder zur Kommunikation ausgestattet. Zudem sind dort Tischtennisplatten und Tischkicker installiert. „Der zweite Bereich ist als Ruhezone mit ebenfalls bunten Sitzmöbeln konzipiert“, teilt Bröll mit. Als Schattenspender seien großzügig Bäume gepflanzt worden. „Die bereits vorhandene Kletterwand wurde in den Pausenhof integriert, sodass sie unabhängig der Sportflächen zur Verfügung steht“, so Bröll weiter. Die Kosten für die Pausenhof-Neugestaltung beziffert er auf 260000 Euro.

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Busbahnhof Zur Verbesserung des Schulbusverkehrs wurde südlich des Kindergartens für rund 555000 Euro ein Busbahnhof erstellt. „Hier können sechs große Busse und vier Kleinbusse die Haltestellen anfahren“, informiert der Marktbaumeister. Verbunden wird das Schulgelände mit den Haltestellen durch einen Fußweg. Die Bahnsteige sind gepflastert und mit farbigen Glasgeländer gegen die Fahrbahn abgegrenzt. „Jeder Haltestelle ist zur besseren Orientierung für die Schüler eine Farbe zugeordnet“, erklärt Bröll. Der Busbetrieb laufe einwandfrei, freut sich Bürgermeister Ziegelmeier. Die Grundschulkinder stünden an den verschieden farbig gestalteten Abschnitten und wissen deshalb ganz genau, in welchen Bus sie einsteigen müssen. „Die Farbgebung ist also nicht nur ein gelungenes Design, sondern hat auch eine wichtige sachliche Funktion.“

Parkplätze Zusätzlich wurden die Stellflächen für Fahrzeuge an der Staudenlandhalle um 83 Einheiten erweitert. Roland Bröll geht dabei ins Detail: „Die Parkzellen sind untereinander mit Entwässerungsmulden und Baumbepflanzungen abgetrennt, die Zufahrten asphaltiert und die Stellplätze mit Schotterrasen hergestellt.“ Die Kosten seien hier mit circa 198000 Euro zu Buche geschlagen.

Mit der Sanierung der Außenanlagen der Bildungsstätte ist an der Mühlstraße ein eindrucksvolles Freizeit-, Sport- und Schulgelände entstanden. Bürgermeister Peter Ziegelmeier fasst es auf seine Weise zusammen: „Es ist ein Projekt, das sich in aller Bescheidenheit durchaus sehen lassen kann.“

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