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Eine Watsch’n für die SPD

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Kommentar Von Gerald Lindner
27.05.2019

Die Europawahl wurde heuer zur Schicksalswahl hochstilisiert.

In jedem Fall hat sich das Interesse der Wähler an der Abstimmung deutlich um knapp 17 Prozent gesteigert. Der bundesweite Trend zeigt sich – mit gewissen anderen Details, auch im Augsburger Land: CSU und SPD mussten Federn lassen. Allerdings sind in Bayern die Wähler der C-Parteien treu. Dass die SPD ihr Ergebnis im Vergleich zum 2014 halbiert hat, ist ein herber Schlag und wohl auch dem bundesweiten Trend geschuldet.

Eines legt das Wahlergebnis nahe: Die Stammwähler, die mit der Arbeit von CSU und SPD, sei’s in Berlin, sei’s in München, unzufrieden sind, haben ihre Stimme offenbar nicht den Populisten am rechten oder linken Rand gegeben, sondern wechselten zu den Grünen. Diese sind die klaren Gewinner der Wahl. Es zeigt, dass sie mit ihrem Hauptthema Klimaschutz den Nerv vieler Wähler getroffen haben. Hingegen profitierte die AFD von der Unbeliebtheit der „Altparteien“ nicht: Das Ergebnis liegt sogar noch gut ein Prozent unter dem der Europawahl im Jahr 2014.

Einen kleinen Gewinner gibt’s noch: Im Augsburger Land nahm die ÖDP Schwung vom Bürgerbegehren zur Rettung der Bienen mit und steigerte sich um 1,5 Prozent.

Lesen Sie dazu auch unseren Artikel: Die großen Gewinner sind die Grünen

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