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Eine neue Chance für das Gersthofer Loch

Kommentar Von Gerald Lindner
22.11.2018

Nun sollte die Politik die neue Chance nutzen und sich schnell darüber einig werden, was sie künftig auf diesem Grundstück will. Ein Kommentar.

Was wurde in den vergangenen zehn Jahren für das mittlerweile als „Gersthofer Loch“ berüchtigte Grundstück im Zentrum der Stadt geplant, umgeplant, verworfen und gestritten. Freundschaften gingen während der Debatten um die Pläne des Dasinger Investors Peter Pletschacher zu Bruch. Mit zwei Bürgerbegehren und schließlich einem Bürgerentscheid versuchte man, die Strasser-Villa vor dem Abriss für die „Neue Mitte“ zu retten. Diesen hätte eine knappe Bürgermehrheit zugelassen. Offenbar war jetzt alles für die Katz: Der bisherige Eigentümer hat nach monatelanger Funkstille gegenüber der Stadt das Filet-Grundstück im Herzen Gersthofens an eine Augsburger Wohnbaufirma verkauft. Deren Geschäftsführer hält sich über seine Pläne für das vor sich hin gammelnde Areal vorerst noch bedeckt. Er macht aber deutlich, dass künftig mehr Gewicht auf eine Wohnnutzung – statt Einzelhandel – gelegt wird als bisher. Nun sollte die Politik die neue Chance nutzen und sich schnell darüber einig werden, was sie künftig auf diesem Grundstück will und mit dem neuen Eigentümer verhandeln. Ein neues Verhandlungsdebakel und weitere Jahre „Gersthofer Loch“ wären die endgültige Blamage für die Stadt und ihre Vertreter.

Doch bisher stehen die Aussichten für das Gersthofer Loch gut: Der neue Eigentümer will schon 2019 bauen.

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