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Konzert

14.08.2019

Einstimmung auf den Marienfeiertag

Mit den Duetten für zwei Soprane und Orgel „Alma Redemptoris Mater“ und „Ave Maris Stella“ beendeten die Künstler ihr Programm.
Bild: Michael Kalb

Marienlieder bescheren den Besuchern in der Klosterkirche eine Stunde der Andacht und inneren Einkehr

Quer durch die Jahrhunderte hat Maria, die Mutter Gottes, die Komponisten beschäftigt und inspiriert. Und so verschieden die dabei entstandenen Marienlieder stilistisch auch sind, alle gemeinsam sind sie doch geprägt von einer gewissen Erhabenheit und Feierlichkeit.

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Die Klosterkirche in Oberschönenfeld bietet gerade für diese besondere Form sakraler Musik den idealen Ort. Dorthin haben die beiden Sopranistinnen Brigitte und Anna-Maria Thoma, selbst Mutter und Tochter, am vergangenen Sonntag eingeladen zu einer Stunde der Andacht und inneren Einkehr mit Marienliedern.

Das älteste Stück war das von Anna-Maria Thoma gesungene „Ave Maria“, dessen Melodie vom Renaissance-Komponisten Jacob Arcadelt stammt. Von dort aus ging es zeitlich durch die Klassik und die Romantik mit Werken unter anderem von Mozart und Schumann.

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Der jüngste Komponist eines Marienlieds schließlich war der 1845 geborene Gabriel Fauré. Mit seinem „Maria, Mater gratiae“ eröffneten die beiden Sopranistinnen den äußerst stilsicher und geschmackvoll zusammengestellten Nachmittag.

Der neueste Komponist, von dem ein Werk aufgeführt wurde, war Eberhard Kraus, ehemaliger Domorganist von Regensburg und Vater von Wolfgang Kraus. Der wiederum begleitete die beiden Sängerinnen in Oberschönenfeld und brachte instrumental und eindrucksvoll ein „Präludium auf C“ seines Vaters auf der Orgel der Klosterkirche zu Gehör.

Mit den zwei Duetten für zwei Soprane und Orgel „Alma Redemptoris Mater“ und „Ave Maris Stella“ von Josef Gabriel Rheinberger beendeten die drei Künstler ihr Programm. Zwei eher unbekannte romantische Stücke, die es aber auf jeden Fall wert sind, entdeckt zu werden. Perfekt eingestimmt auf den kommenden Marienfeiertag in dieser Woche verließen die Besucher die Kirche. (mick)

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