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Betreuung

11.11.2019

Eltern wünschen eine Maxigruppe

In Neusäß soll der Bedarf für ein Angebot für unter Dreijährige geprüft werden

Braucht es in Neusäß eine Maxigruppe? Also eine Möglichkeit, sein Kind vor dem Eintritt in den Kindergarten zweimal am Vormittag für ein paar Stunden in eine Betreuung zu geben. Die Leiterin der Familienstation Andrea Baumann sagte im zuständigen Ausschuss, dass dieser Wunsch immer wieder an sie herangetragen werde.

Baumann berichtete, dass auch Bürgermeister Richard Greiner sie schon gefragt hatte, ob es in der Familienstation eine solche Gruppe geben könnte. Dies sei leider aus räumlichen Gründen nicht möglich, so die Pädagogin. Sie wolle den Wunsch aber an die Stadträte weitergeben. Für Eltern wäre so eine Gruppe eine stundenweise Entlastung. Im Unterschied zur Mutter-Kind-Gruppe sind Kinder ohne Elternteil dabei. In Stadtbergen betreibt die Arbeiterwohlfahrt eine Maxigruppe. Dort gibt es allerdings keine freien Kapazitäten mehr.

Die dritte Bürgermeisterin Monika Uhl (CSU) sagte, man müsste mit den Pfarreien reden, ob dort vielleicht eine solche Möglichkeit geschaffen werden kann. Silvia Daßler von den Grünen kritisierte, dass der zuständige Ausschuss „zufällig“ auf diese Weise von dem Wunsch mancher Eltern erfahre. Sie fand, Bürgermeister Greiner hätte den Ausschuss darüber informieren müssen. Jörg Roehring (CSU) sah nicht alleine die Stadt in der Pflicht, so eine Gruppe einzurichten und zu betreiben. „Es gibt auch andere Träger, diese Gespräche müssen wir eben führen.“ Schließlich sei eine Fachkraft für so eine Gruppe nötig. Der Ausschuss entschloss sich für den Antrag, dass geprüft wird, ob ein Bedarf für eine Maxigruppe in Neusäß besteht. (kar)

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