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Gemeinderat

12.10.2019

Ende der finanziellen Durststrecke

Die Gemeinde Emersacker verkauft eine ganze Menge Bauplätze – und wird damit wieder flüssig

Die Gemeinde Emersacker ist wieder flüssig. Dahinter steckt der Verkauf einer ganzen Menge von Bauplätzen, erklärte Bürgermeister Müller bei der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Von 38 Plätzen im Neubaugebiet seien bereits 35 verkauft. Im Haushalt habe man lediglich den Verkauf von 25 Plätzen veranschlagt. Derzeit werden dort die Gehwege gepflastert. Wegen Beschädigungen wird der Kreuzungsbereich im Zuge der Sanierung der oberen Sportplatzstraße mit erneuert. Neben dem Geldsegen für die Gemeinde gab es noch eine ganze Reihe anderer Themen in der jüngsten Sitzung.

Die Kindergartenkinder sind vor wenigen Tagen vom Kloster in den Neubau umgezogen, wo derzeit aber nur das Erdgeschoss genutzt werden kann. Trotz des Provisoriums habe man nun aber bereits verbesserte räumliche Bedingungen. Die Abnahme soll gewerkeweise durchgeführt werden.

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Zum geplanten Gewerbegebiet sollten die Änderung des Flächennutzungsplans und Bebauungsplans auf den Weg gebracht werden. Gemeinderat Daniel Ullmann kritisierte jedoch noch einmal die Planung, die in seinen Augen nicht die Ziele der Gemeinde widerspiegele. Zudem hatte er rechtliche Bedenken, statt eines Gewerbegebietes ein Mischgebiet, das den Gewerbetreibenden eine Wohnbebauung ermöglicht, auszuweisen.

Der Fachmann vom Ingenieurbüro Tremel erklärte, dass auch bei rechtlichen Einsprüchen der Behörden das Verfahren nicht verzögert würde. Gemeinderat Rudolf Roßmann monierte, dass im Gremium schon wieder zeitraubend über etwas diskutiert werde, das bereits entschieden sei. Es habe eine Entscheidung gegeben, auf deren Basis nun weiterzuarbeiten sei.

Mit 7:3 Stimmen wurden dann die Änderung zum Flächennutzungsplan und die Aufstellung des Bebauungsplans für das Mischgebiet Nord auf den Weg gebracht.

Die Nachbarschaftshilfe erweist sich als erfolgreiches Projekt. Jedoch zeige sich, dass die Einsamkeit insbesondere älterer Menschen größer sei als bisher angenommen. Bürgermeister Müller erklärte, dass auch Menschen der Gemeinde das Angebot nutzten. Jedoch gebe es bisher keine Helfer aus Emersacker. Geplant ist in Zukunft auch eine Taschengeldbörse, bei der Jugendliche ab 14 Jahren mit einbezogen werden sollen.

Am Blockheizkraftwerk im Schloss ist ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden. Ein neuer Generator kostet etwa 15 500 Euro. Zweiter Bürgermeister Karl-Heinz Mengele war der Meinung, dass nach der jahrelangen Diskussion um die Wirtschaftlichkeit die Maschine nicht einfach ersetzt werden kann.

Bürgermeister Müller wird diesbezüglich mit dem Planer der Schlosssanierung Kontakt aufnehmen.

Die Bürgerversammlung findet am Donnerstag, 17. Oktober, um 19.30 Uhr im Sportheim statt.

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