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Zusmarshausen

18.07.2010

Ensembles zeigen Mitreißendes

Auch die Jugendgruppe der Chorgemeinschaft Zusmarshausen durfte bei der Sommerserenade unter der Leitung von Hans Mayer in der Realschule auftreten (links). Die Ballettschule Subklew präsentierte sich zusammen mit der Tanzgruppe Zusmarshausen (rechts). Fotos: Sonja Carlsson
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Auch die Jugendgruppe der Chorgemeinschaft Zusmarshausen durfte bei der Sommerserenade unter der Leitung von Hans Mayer in der Realschule auftreten (links). Die Ballettschule Subklew präsentierte sich zusammen mit der Tanzgruppe Zusmarshausen (rechts). Fotos: Sonja Carlsson

Wie vielseitig die Chorliteratur ist, demonstrierte einmal mehr die Chorgemeinschaft Zusmarshausen bei ihrer Serenade. Von Sonja Carlsson

Zusmarshausen. Wie vielseitig die Chorliteratur ist, demonstrierte einmal mehr die Chorgemeinschaft Zusmarshausen bei ihrer Serenade vor etwa 200 Freunden des Gesangs und des Tanzes in der Aula der Realschule.

Mit einem flotten, abwechslungsreichen Programm sorgten Gesang, Piano, rhymthische Klänge, Gospels und Balletteinlagen für Begeisterung. Klassische Stücke von Mozart, Beethoven & Co. hatten dort ebenso ihren Platz wie Songs der schwedischen Popgruppe ABBA, aus dem Film „Sister Act“, von Manuela mit „Schuld war nur der Bossa Nova“, aber auch weitere Klassiker wie „Sentimental Journey“ oder „Swing when you´re winning“. Abgerundet wurde der Gesang mit der „Diplomatenjagd“ des Liedermachers Reinhard Mey, der mit diesem Song durchaus an die heutigen politischen Verhältnisse anknüpfen könnte, so eine Anspielung der Moderatorin Barbara Unverdorben.

Sie hatte sehr viele Infos zu allen Musikstücken und deren Entstehung auf Lager und den Abend zusammen mit Vorstand Walter Aumann hervorragend geleitet. „Beethoven, der beim 3. Satz zu seinem Allegro in c-Moll aus der Sonate Pathetique schon taub war“, sagte sie, „hatte nie Ambitionen zum Gesang.“ Trotzdem gehört „Wacht auf ihr Täler“ zu seinen beliebten Stücken bei den Chören.

Ensembles zeigen Mitreißendes

Die Mischung an musikalischen und tänzerischen Leckerbissen war exzellent gewählt, die Moderation mit Barbara Unverdorben kompetent besetzt. Was die Chorgemeinschaft Zusmarshausen von Johann Mayer und die Jugendgruppe unter der Leitung von Stefan Auer auf die Beine gestellt hat, war enorm. Der Frauenchor Cäcilia aus Inningen, geleitet von Andrea Nussbächer und auf dem Klavier begleitet von Martina Hellmann, glänzte mit Gesang, Rock ’n’ Roll- und Trommelrhythmen.

Nicht zuletzt setzte das Ballettstudio Subklew Zusmarshausen von Simone Kirchner-Dér musikalische und optische Akzente. Eine Solonummer war „Blauer Vogel“ aus der Oper „Dornröschen“ von Peter Tschaikowsky. Stefan Auer, der Pianist mit der Sicherheit eines Profis, spielte die „Fantasie d-Moll“ von Mozart ohne Noten. Auch die acht Mädchen der Jugendgruppe The Voices im Alter von elf bis 16 Jahren demonstrierten ein gewaltiges musikalisches Potenzial.

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