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Zusmarshausen

28.07.2010

Entlassfeier: Auf zu neuen Ufern

Die besten Abschlussschüler der neunten Klassen (von links): Cornelius Böttcher, Jörg Mayr, Astrid Kreutzer, David Yesil, Helen Obst, Patrick Schindler und Matthias Deger. Fotos: Volksschule Zusmarshausen
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Die besten Abschlussschüler der neunten Klassen (von links): Cornelius Böttcher, Jörg Mayr, Astrid Kreutzer, David Yesil, Helen Obst, Patrick Schindler und Matthias Deger. Fotos: Volksschule Zusmarshausen

Der Mensch könne nicht zu neuen Ufern aufbrechen, wenn er nicht den Mut aufbrächte, die alten zu verlassen. Wer die alten Ufer nicht verlässt, wird Neuland nie wirklich entdecken. In diesem Sinne bräuchten alle Absolventinnen und Absolventen der Volksschule eine Portion Entdeckergeist und Mut auf dem Weg zu neuen Ufern, betonte Rektor Roland Hoyer zu Beginn der Abschiedsfeier für die Abschlussschüler der Volksschule Zusmarshausen.

Der erste Schritt auf dem Weg zu neuen Ufern sei bereits getan. Von den 71 Schülern des 9. Jahrgangs haben etwas über 75 Prozent aller Schüler den qualifizierenden Hauptschulabschluss bestanden. Und von den beiden 10. Klassen haben alle ihren mittleren Abschluss in der Tasche.

Auch bei den Bewerbungen wurde unbekanntes Terrain erkundet: Bis auf drei stehen alle am Anfang ihres Berufslebens. Die Schülervertreter lobten das besondere Verhältnis zu ihren Lehren und die hervorragende menschliche Atmosphäre im gesamten Haus. Die Elternbeiratsvorsitzende Bergweiler hielt den Respekt im täglichen Miteinander in ihrer Rede hoch. Eine Ehrung erhielten die besonders engagierten Schüler Emre Gökovali, Vanessa Rößle, Andreas Hintermayer und Isabell Glaser.

Bürgermeister Albert Lettinger streifte bei seiner Rede auch die Thematik der Mittelschulverbünde, welche die Lokalpolitik in den letzten Monaten stark beschäftigt hätten. Ob sich das Konzept nun bewähre, werden die Zukunft und die Praxis zeigen und hängt stark von der Akzeptanz der Eltern und Schüler ab. Sicher sei jedoch eins, dass im schulischen Bereich zurzeit vieles im Umbruch begriffen sei und sich in den nächsten Jahren wohl noch einiges ändern würde. (AL)

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