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Gersthofen

12.07.2010

Erstmals wählt das Publikum seinen Favoriten

Bei der Verleihung des diesjährigen Kunstpreises in Gersthofen spielt das Publikum eine Hauptrolle. Welche? Von Gerald Lindner

Neues zum Jubiläum. Seit 25 Jahren vergibt die Stadt Gersthofen jährlich abwechselnd in den Bereichen Bildende Kunst und Musik den mit 2500 Euro dotierten Kunstpreis. Das Preisgeld wird in diesem Jahr erstmals von der VR-Bank Lech-Zusam gestiftet. Nach dem Wettbewerb 2009, den die Geigerin Sarah Christian für sich entschied, sind heuer wieder die Maler und Bildhauer gefragt, um ihre Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Fotografien oder Installationen einzureichen. Letzter Bildender Künstler auf dem Siegertreppchen war 2008 Peter Sauerer. Neu ist heuer auch, dass ein Publikumspreis - allerdings ohne Dotierung - ausgelobt wird.

Mitmachen können Kunstschaffende aus Gersthofen, den benachbarten Städten und Gemeinden sowie Künstler, die einen besonderen Bezug zu Gersthofen oder hier bereits ausgestellt haben. Die eingereichten Arbeiten dürfen nicht älter als drei Jahre sein. Die Bewerbung ist bis zum 27. August bei Kulturkreis-Sprecherin Susanne Niemann, Zellerstraße 14, 86368 Gersthofen, Telefonnummer (08 21) 49 11 70 oder bei Dagmar Walter im Kulturamt, Rathausplatz 1, 86368 Gersthofen, Telefon (08 21) 24 91-524 abzugeben.

Fachjury entscheidet über den Sieger

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Plastiken, die hinsichtlich Gewicht und Größe eine besondere Handhabung erfordern, können nicht oder nur nach telefonischer Rücksprache mit Susanne Niemann entgegen genommen werden. Erforderlich sind darüber hinaus eine Kurzbiografie in Stichworten sowie bei auswärtigen gegebenenfalls eine Darlegung des Bezugs zu Gersthofen. Über die Vergabe des Preisgelds entscheidet eine Fachjury. Sie besteht in diesem Jahr aus Dr. Alice Arnold-Becker, Leiterin des Museums im Wittelsbacher Schloss Friedberg, Dr. Thomas Elsen, Leiter des H2 (Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast Augsburg), Eva Schmitt, Referentin für Bildende Kunst beim Goethe-Institut, dem Gersthofer Kulturamtchef Helmut Gieber sowie Wolfgang Schreier, Vorstand der VR-Bank Lech-Zusam - Handels- und Gewerbebank.

Der Preisträger sowie diejenigen Bewerber, welche in die engere Wahl gekommen sind, werden bei einer Feier am Donnerstag, 16. September, ab 20 Uhr sowie mit einer Ausstellung vom 17. September bis zum 6. Oktober im Ballonmuseum präsentiert. Von Gerald Lindner

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