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Es braucht einheitliche Regeln für Zäune

Es braucht einheitliche Regeln für Zäune
Kommentar Von Angela David
25.10.2019

Besonders im Ausland fällt immer auf, wie unterschiedlich die Bauvorschriften sind.

Da sieht man quietschbunte Häuser, avantgardistische Architektur inmitten traditioneller Viertel, scheußliche Hochhäuser direkt am Strand. „Das gäb’s bei uns nicht“, denkt man dann. Doch auch hierzulande reibt man sich oft ungläubig die Augen und fragt sich: Wer hat denn das genehmigt? „Keiner“ ist dann manchmal die Antwort, denn oftmals wird nicht lange gefragt, sondern einfach gebaut, was das Baumarktsortiment hergibt. Vor allem wenn es um kleine Bauten wie Gartenhäuser oder Sichtschutzwände sind ja ruckzuck aufgestellt.

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Es ist verwunderlich, was alles – teils über Jahrzehnte – toleriert wird, ohne dass was passiert: Gitter mit kunterbunten Plastikbändern, zwei Meter hohe Steinmauern oder Holzwände. Von Grün keine Spur.

Es kann nicht jeder machen kann was er will

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Es ist aber gut, dass Bauvorschriften und demokratisch gewählte Gremien aber darüber wachen, dass der Charakter der Wohnviertel erhalten bleibt und nicht jeder machen kann was er will. Nur eine konsequente Linie wäre dann von Nöten, denn sonst wird sich die Kommunalpolitik immer dem Vorwurf der Ungleichbehandlung ausgesetzt sehen.

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