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Es lohnt sich, Gebäude für die Nachwelt zu bewahren

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Kommentar Von Gerald Lindner
09.09.2019

Der Tag des offenen Denkmals fasziniert in jedem Jahr neu.

Denn neben Gebäuden, die in jedem Jahr dabei sind, wie das Thierhauptener Klostermühlenmuseum, gibt es auch immer wieder neue Gebäude zu erleben. Oftmals geht man Jahr um Jahr vorbei und wundert sich, was hinter den betreffenden Mauern wohl geschehen mag. Sinnvoll ist es überdies, dass sich die Mitarbeiter des Landesamts für Denkmalpflege in Thierhaupten über die Schulter schauen lassen. 

Die Führungen durch – in diesem Jahr 14 – Häuser und Anlagen liefern den besten Beweis, dass es sich lohnt, Gebäude für die Nachwelt zu bewahren. Auch wenn sie vorher vielen nur als „altes Glump“ erschienen, bevor sie wieder hergerichtet wurden.

Ein Gespür für die „Seele“ alter Häuser

Ein weiterer positiver Aspekt des Denkmaltags ist, dass die Besucher oftmals Gelegenheit bekommen, die Menschen kennenzulernen, welche selbst ein solches historisch bedeutendes Gebäude gerettet haben oder heute mit dessen Erhalt eng verbunden sind. Denn die Begeisterung, mit welcher diese Menschen „ihre Schätze“ anderen verständlich machen, wirkt ansteckend. Vielleicht findet so mancher auch über diesen Tag hinaus ein Gespür für die „Seele“ alter Häuser und ihre Geschichte.

Lesen Sie dazu auch unseren Artikel über das Exerzitienhaus St. Paulus: In dem Haus in Leitershofen kommen Menschen zur Ruhe

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