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Fahrtkostenstreit in Aystetten: Tölpeleien in der Gemeindepolitik

Fahrtkostenstreit in Aystetten: Tölpeleien in der Gemeindepolitik
Kommentar Von Christoph Frey
26.06.2020

Plus Dem knapp 3000 Einwohner zählenden Aystetten ist die Aufmerksamkeit wieder gewiss: Welches Dorf dieser Größe gönnt seinem Bürgermeister schon einen Dienstwagen?

Dem knapp 3000 Einwohner zählenden Aystetten ist die Aufmerksamkeit wieder einmal gewiss: Welches Dorf dieser Größenordnung gönnt seinem Bürgermeister schon einen Dienstwagen? Aystetten tut es, und Grund sind nicht etwa über die Maßen komfortable Gemeindefinanzen oder immense Strecken, die der Rathauschef zurückzulegen hätte, sondern die Tölpeleien der Gemeindepolitiker.

Man kann Bürgermeister Peter Wendel durchaus nachfühlen, dass er sich auf den Schlips getreten fühlt, wenn nach zwölf Jahren auf einmal seine nicht übermäßig üppige Fahrtkostenpauschale von 120 Euro angezweifelt wird. Diese von den Grünen losgetretene Diskussion wirkt doch reichlich klein kariert und sinnfrei.

Aystettens Bürgermeister Peter Wendel schießt sich selbst ins Knie

Doch mit seiner Retourkutsche, der Forderung nach einem Dienstwagen, schießt Wendel sich selbst ins Knie. Damit nämlich lässt der Bürgermeister den Steuerzahler die Zeche bezahlen, für ein überflüssiges Auto nach einem überflüssigen Streit. Rechtlich mag Wendels Vorgehen in Ordnung sein. Klug ist es nicht. Der Bürgermeister hat im Aystetter Rathaus schon allerhand turbulente Zeiten erlebt. Zu Beginn seiner dritten Amtszeit wären ihm und damit den Aystettern mehr Gelassenheit zu wünschen.

Lesen Sie dazu den Artikel: Aystettens Bürgermeister Peter Wendel bekommt ein Elektroauto

Lesen Sie dazu auch: Fahrtkosten-Streit: Muss Aystettens Bürgermeister bald Buch führen?

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