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Gersthofen

26.11.2012

Farb-Echo für Betonskulpturen

„Flachmann“ nennt Angelika Weidinger dieses Gemälde, in dem sie Farbflächen übereinander legt.
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„Flachmann“ nennt Angelika Weidinger dieses Gemälde, in dem sie Farbflächen übereinander legt.

 Angelika Weidinger und Norbert Schessl schaffen im Rathaus Spannung

Malerei und Skulptur im Dialog – dies bietet die neue Ausstellung des Kulturkreises Gersthofen. Unter dem Motto „Schattenfuge“ zeigen Angelika Weidinger und Norbert Schessl Arbeiten, die durchaus ein kontrastreiches Spannungsverhältnis schaffen. Die Schau steht unter dem Gesetz „Weniger ist mehr“ – die beiden Künstler präsentieren wenige, sehr bewusst ausgewählte Arbeiten, anstatt das Rathausfoyer mit unzähligen Werken zu überfrachten.

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Nüchtern-sachlich sind naturgemäß die Skulpturen von Norbert Schessl. Der Betrachter wird von „Montags“ bis „Wieder Montags“ gleichsam durch die Arbeitswoche eines Bildhauers geführt. Im Mittelpunkt steht jeweils Jura-Marmor. Dieser wird in Plattenform geschnitten, in verschiedenen Schichten aneinander gepresst eingegossen („Mittwochs“).

Wirkt der graue Marmor bei Norbert Schessl durch seine Dreidimensionalität, so setzt Angelika Weidinger dazu mit ihren Gemälden kräftige Farbakzente. Dabei gibt es in den gezeigten Bildern einen weiteren Gegensatz: Konkreten Titeln stehen immer abstrakte Farbwelten gegenüber. Oft sind dies waagrechte und rechteckige Flächen in unterschiedlichen kräftigen Farben. Die lange und Flache Ausdehnung dieser Farbfelder korrespondiert wiederum mit den flachen Marmorplatten, die Norbert Schessl mitunter verwendet.

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Kräftige Töne in Kontrast gesetzt

Dabei scheut sich Angelika Weidinger nicht, kräftige Töne miteinander in Kontrast und Spannung zu setzen.

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