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Narretei

22.02.2020

Faschingstanten inszenieren musikalische Albtraumreise

Die Faschingstanten der Gymnastikgruppe des TSV Fischach brannten beim Weiberball ein närrisches Feuerwerk. Diesmal servierten sie eine Albtraumreise durch verschiedene Musicals und trugen damit so manche lustige Idee vor.
Bild: Susanne Gaßner

Beim Weiberball im Gasthof Traube in Fischach entfachen die Teilnehmer eine bunte Party

Eine starke Gemeinschaft lebt von der Vielfalt und vom Engagement ihrer Mitglieder. Diesen Grundsatz verdeutlichten einmal mehr die Faschingstanten von der Gymnastikgruppe des TSV Fischach bei ihrem Weiberball im Gasthof Traube. Dabei entpuppten sich aber nicht nur die Organisatoren dieser Narrensause als Stimmungsmacher.

Auch die Showtanzgruppe Dance For Fun trug entscheidend zum Partyzauber bei. Die Mädels des TSV Zusmarshausen präsentierten sich als Wild West Girls. Dabei entpuppten sie sich nicht nur als tänzerische, sondern auch optische Augenweide. Die vielfältige Choreografie stand offenbar unter dem Motto „bis die Cowboyboots glühen“. Sie beinhaltete Reihentänze neben- und hintereinander sowie entgegen dem Uhrzeigersinn, faszinierende Figuren und unzählige Schrittfolgen.

Ein weiterer Stimmungsgarant war Take Two. Mit Partymusik aus verschiedenen Jahrzehnten und einem musikalischen Cocktail aus populären Rockklassikern sorgte das Duo, das zum ersten Mal beim Weiberball dabei war, für gute Stimmung und witzige Moderationen.

Faschingstanten inszenieren musikalische Albtraumreise

Tosenden Beifall ernteten einmal mehr die Faschingstanten unter der Leitung von Berta Hochmuth. Sie gelten mittlerweile als Urgestein des Weiberballs. Seit den 1980er-Jahren stemmen sie diese Narretei, jedes Jahr mit einer anderen fulminanten Einlage. Diesmal servierten sie den Gästen zu vorgerückter Stunde eine Albtraumreise durch verschiedene Musicals.

Im Mittelpunkt stand eine Dame, die eine Busreise zu einem Musical gebucht hatte, und beim Weiberball der Faschingstanten dafür schon mal vorschlafen wollte. Klar, dass das nicht so recht klappte. Gespenster zogen an ihr vorbei, intonierten kraftvoll und unheimlich die Ouvertüre zu „Phantom der Oper“, ließen Erinnerungen aus „Cats“ wach werden und forderten mit Anlehnung an das „Dschungelbuch“ auf, es doch mal mit Gemütlichkeit zu probieren.

Als Falkos „Amadeus“, Abbas „Mamma Mia“, Wolfgang Petris „Wahnsinn“ und Queens „We Will Rock You“ zu reizvollen Persiflagen erklangen, hielt es keinen mehr auf seinem Stuhl. Der Saal tobte und das teilweise herrlich verkleidete Publikum, darunter auch die Wilden Weiber aus Agawang, klatschte und sang kräftig mit.

Die Bilanz des Weiberballs lag für Berta Hochmuth klar auf der Hand: „Es war ein voller Erfolg. Unsere Gäste waren so begeistert, dass viele gleich für das nächste Jahr reservieren wollten.“

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