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14.03.2009

Ferienkinder werden im Sommer betreut

Meitingen Als Test will die Gemeinde Meitingen heuer im Sommer eine zweiwöchige Ferienbetreuung für Grundschulkinder anbieten. Dies hatte die Frauen Union beantragt. Der Antrag umfasste eine Betreuung in der Zeit vom 4 bis 14. August, jeweils von Montag bis Freitag, 8 bis 17 Uhr. Benötigt werde eine Erzieherin, zusätzliche Unterstützung sicherten die Union-Frauen zu.

Als Ort wurden die Räume der Mittagsbetreuung im Keller der Grundschule vorgeschlagen. Hier sind Spiele vorhanden, außerdem könnten die Spielgeräte im Pausenhof sowie die Schulwiese und bei schlechtem Wetter die Turnhalle mitgenutzt werden. Organisiert werden soll auch ein Tagesausflug in jeder der beiden Wochen.

Bürgermeister Dr. Michael Higl schlug vor, die Ferienbetreuung im Zusammenhang mit der ohnehin vorhandenen Kombigruppe (Kindergarten- und Hortkinder) zu organisieren. "Gerade im schulischen Bereich besteht Betreuungsbedarf", sagte Higl weiter und verwies auf die wachsende Zahl alleinerziehender Eltern.

Das Betreuungspersonal der Kombigruppe könne zunächst alle Kinder in der Früh annehmen, die Unions-Frauen danach die Betreuung übernehmen. Halbtagsbetreuung schlägt mit täglich 3,50 Euro zu Buche, der ganze Tag mit 5,50 Euro.

Ferienkinder werden im Sommer betreut

Einmütig stimmten die Gemeinderäte dem Antrag zu. Auf Anfrage von Ellen Blask (SPD) erklärten die Antragstellerinnen, dass auch Frauen bei der Ferienbetreuung mitmachen können, die nicht der Frauen Union angehören.

Kinderkrippe Derzeit wird der Betrieb einer Kinderkrippe im Wohnpark Laubenbach vorbereitet. Die Einschreibungen laufen bereits, ein zusätzlicher Einschreibetermin wird am Dienstag, 24. März, im Kindergarten angeboten. Die Verwaltung sah einen Bedarf von zwei Gruppen mit jeweils zwölf Plätzen. Der Gemeinderat folgte einstimmig diesem Vorschlag.

Stromleitung Seit den 40er Jahren führt eine 110-Kilovolt-Stromleitung durch Meitingen und die Ortsteile Herbertshofen und Erlingen. Wie der Bürgermeister informierte, besteht dringender Sanierungsbedarf. Nun soll die Trasse nach den Planungen der Lech-Elektrizitätswerke (LEW) aus den Orten heraus verlegt werden. Sie verläuft nun größtenteils unmittelbar westlich der B 2.

Naturschutz will Umplanung

"In Erlingen bestand der Naturschutz allerdings auf einer Änderung", so Higl weiter. "Um das Schmuttertal frei zu halten, verläuft die geplante Trasse hier unmittelbar östlich der B 2." Dies werde zwar den Grundstückseignern nicht gefallen. "Die Wahrscheinlichkeit, dass die landwirtschaftlichen Grundstücke jemals Baugrund werden können, geht nicht zuletzt wegen des Lärmschutzes gleich null", betonte Higl.

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