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19.06.2019

Finanzspritze für die neue Mitte Westheim

Der Westheimer Bahnhof ist eingerüstet. Im Inneren laufen bereits die Bauarbeiten.
Bild: Helmut Weinl

Neusäß bekommt 120000 Euro staatliche Fördermittel

Gute Nachrichten für Neusäß: Wie der Landtagsabgeordnete Johannes Hintersberger, der Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz (beide CSU) und Hans Reichhart vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr erfahren haben, erhält Neusäß auch in diesem Jahr aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ Fördermittel in Höhe von 120000 Euro für die Neue Mitte in Westheim.

„Als Programm mit ganzheitlichem Ansatz leistet das Zentrenprogramm in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Privaten einen wichtigen Beitrag, neue städtebauliche Qualitäten herzustellen und die Funktionsvielfalt in den zentralen Versorgungsbereichen nachhaltig zu stärken“, heißt es in der Mitteilung.

In diesem Jahr werden mit dem Zentrenprogramm der Bund-Länder-Städtebauförderung 18 Städte und Gemeinden in Schwaben mit rund 5,1 Millionen Euro von Bund und Freistaat unterstützt.

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„Gerade bei dem Projekt in Neusäß wird der Aspekt der Aktivierung des Zentrums honoriert. Die Stärkung des innerstädtischen Bereichs ist ein Ziel, das sich die Stadt auf die Fahnen geschrieben hat“, kommentierten die Abgeordneten Durz und Trautner die positive Nachricht.

Das Projekt „Neue Mitte Westheim“ umfasst vor allem die Von-Rehlingen-Straße und das Gebiet rund um die Hindenburgstraße. Auch der Bahnhof Westheim gehört dazu. Das Bahnhofsgebäude stand jahrelang leer. Nach einigen Verzögerungen sind dort seit Februar Bauarbeiten im Gange. Neben einem italienischen Restaurant soll eine Pension entstehen. Auch über den Kauf des Bahnhofsvorplatzes verhandelt die Stadt seit Längerem mit der Bahn. Denn auch dieser soll ansprechender gestaltet werden. Die Planungen zur Vergrößerung des Park-and-ride-Platzes auf dem ehemaligen Bahngrundstück zwischen Bahnlinie und Westheimer Straße laufen bereits. (AL)

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