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Großprojekt

24.11.2017

Fischer bauen neues Haus am Weiher

Bürgermeister Anton Brugger (links) lässt sich von Vorsitzendem Manfred Stiglmair den „Neubau eines Fischerheims“ am Klosterweiher erläutern.
Bild: Claus Braun

Thierhauptener freuen sich auf größeres Vereinsheim. Viele Jahre dauerte die Planung

Thierhauptens Fischereiverein erfüllt sich einen seit Jahren bestehenden Wunsch. Nach intensiven fünf Jahren Planung begannen nun direkt am westlichen Ufer des Klosterweihers die Bauarbeiten zur Errichtung des neuen Vereinsheimes. „Mit diesem Projekt stellen wir die Weichen für eine gute Zukunft des Vereins“, sagt der Vorsitzende Manfred Stiglmair und stellt, nachdem zunächst das Erdreich abgetragen worden war, Bürgermeister Anton Brugger den Baubeginn vor. Über fünf Jahre stimmte sich der Fischereiverein mit den Behörden ab.

Die Marktgemeinde stellte einen eigenen Bebauungsplan für das naturrechtlich sensible Gebiet am Klosterweiher und das angrenzende „Brunnenwasser“ mit Auerochsen-Projekt auf. Geklärt wurde die Finanzierung des 560000 Euro teuren Neubauprojekts, für das sich die Mitglieder auch mit viel Eigenleistung ins Zeug hängen werden: „Der Neubau soll ein Gemeinschaftsprojekt von ortsansässigen Firmen und Eigenleistungen des Vereins werden“, sagt Stiglmair.

Das Haus soll Ende des nächsten Jahres fertiggestellt sein. Dann verlassen die Petri-Jünger ihren bisherigen Standort mitten im Zentrum der Marktgemeinde, der seit dem Kauf im Jahre 1980 und der anschließenden Renovierung die bisherige Heimat war. „Das neue Heim löst vor allem das Platzproblem“, erklärt Manfred Stiglmair, der seit 1999 dem Verein vorsteht. Das neue Domizil soll eine gelungene Einheit mit dem vereinseigenen Klosterweiher werden. Hier züchtet der Verein seit Jahren Karpfen. Der Fischerverein kaufte im Jahr 1986 dieses Gewässer von der letzten Gutherrenfamilie des Klosters für damals rund 340000 Mark.

Es begannen schwierige finanzielle Jahre. Zusammen mit dem Klosterweiher soll das neue Heim eine „runde Sache“ werden, hofft Bürgermeister Anton Brugger für den im Jahr 1954 gegründeten und heute fast 200 Mitglieder zählenden Fischerverein. „Mit mehr Platz und einigen neuen Räumen soll das neue Heim auf einer Grundfläche von 21,8 Meter mal 10,4 Meter überzeugen“, so Stiglmair. So entsteht etwa ein größerer Aufenthaltsraum. Durch dessen Fensterfront kann man später zu den Auerochsen und in das Lechtal blicken. Auch die Jugend erhält einen eigenen Raum. Hier können Gruppenstunden und Gerätebau verwirklicht werden. Ein Büro dient der Archivierung der Unterlagen.

Ein neuer Räucherraum, Schlachtraum und Kühlraum erfüllen die neuesten Hygieneanforderungen. Im Neubau gibt es auch eine barrierefreie Toilette.

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