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Engagement

29.05.2015

Freiwilligenzentrum nimmt Gestalt an

Einrichtung soll im Herbst in Gersthofen eröffnen

Nach Neusäß und Gablingen soll nun auch Gersthofen ein Freiwilligenzentrum bekommen. Die Einrichtung soll in enger Zusammenarbeit mit dem Freiwilligenzentrum in Augsburg betrieben und im Herbst eröffnet werden. Geplant ist zunächst eine gut zweijährige Testphase bis Ende 2017. So hat es der Sozial- und Ordnungsausschuss des Gersthofer Stadtrates jetzt beschlossen.

An die 120 Vereine gibt es in Gersthofen, das Interesse an freiwilligem Engagement in der Stadt geht aber weit über die Vereinsarbeit hinaus, glaubt Bürgermeister Michael Wörle. Rund ein Drittel der Deutschen ist schon freiwillig engagiert, zwei Drittel interessieren sich dafür. Freiwilligenzentren nehmen oft eine Mittlerrolle zwischen Helfern und Projekten ein.

Rathauschef Wörle kann sich gut vorstellen, dass in Gersthofen die Unterstützung von Asylbewerbern im Alltag eine wichtige Aufgabe werden könnte, die über das Zentrum koordiniert wird. Weitere Projekte könnten Lesepaten sein, die Grundschüler beim Lesenlernen unterstützen, und Hilfe für Senioren bei Behördengängen. So steht es in einem ersten Konzept, das Wolfgang Krell, Geschäftsführer des Freiwilligenzentrums in Augsburg, jetzt vorgestellt hat.

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In Augsburg gibt es die Einrichtung schon seit 1997. Träger ist der katholische Verband für Soziale Dienste, SKM. Bundesweit beachtet und sogar vom Bundespräsidenten gelobt wurden die Augsburger Sozialpaten, die über das Freiwilligenzentrum vermittelt werden.

Dabei helfen zum Beispiel Ehrenamtliche hoch verschuldeten Menschen.

Die Gersthofer „Filiale“ soll vom Augsburger „Mutterhaus“ getragen werden, die Stadt Gersthofen stellt 20000 Euro im Jahr zur Verfügung. Sein Büro soll das Zentrum im Rathaus bekommen. Übrigens: Eine Name für die Einrichtung wird noch gesucht. (cf)

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