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Welden

26.03.2020

Für Stefan Scheider ist Welden eine liebenswerte Gemeinde

Stefan Scheider

Plus Stefan Scheider will eine Politik mit fairem Bürgerdialog. Er tritt in Welden in der Bürgermeister-Stichwahl gegen Günter Lewentat an.

1. Wie sieht es derzeit bei Ihnen in der Arbeit aus: Corona-Flaute oder voller Stress – oder haben Sie so kurz vor der Wahl Urlaub genommen?

Stefan Scheider: Unser Rathaus wurde für den Parteiverkehr geschlossen. Telefon- und Mailkontakt finden aber weiterhin statt. Insgesamt ist es ruhiger geworden. Alle Sitzungen sind bis auf Weiteres ausgesetzt. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben! Ich nutze die Zeit, um die zahlreichen liegen gebliebenen Arbeiten und Projekte aufzuarbeiten.

2. Wie betreiben Sie denn in Zeiten von Corona überhaupt noch Wahlkampf? Händeschütteln fällt ja wohl aus?

Scheider: Der Wahlkampf ist fast zum Erliegen gekommen. Ein persönlicher Brief an die Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde und dieses AZ-Interview sind schon fast alles, was in den letzten Tagen vor dem Wahlkampf noch möglich ist.

3. Falls Sie gewählt werden: Was ist Ihr wichtigstes Ziel?

Scheider: Sachliche und zielorientierte Politik mit fairem Bürgerdialog für eine lebens- und liebenswerte Marktgemeinde sowie eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen.

4. In diesen letzten Tagen vor der Wahl: Was wird Ihrer Meinung nach den Ausschlag geben?

Scheider: Ich denke, der Großteil der Bevölkerung hat seine Meinung schon gebildet. Interessant wird aber dennoch sein, wie sich jetzt die Stimmen verteilen, die ursprünglich an den CSU-Kandidaten gingen. Ferner ist bei der Stichwahl am 29. März nur reine Briefwahl möglich. Alle Wählerinnen und Wähler haben die Briefwahlunterlagen direkt nach Hause geschickt bekommen. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich so mancher Wähler jetzt erstmals an der Bürgermeisterwahl beteiligt.

5. Könnten Sie offenlegen, was die Kosten für Ihren Wahlkampf bislang waren oder voraussichtlich sind? Was bezahlen Sie aus der eigenen Tasche?

Scheider: Die Kosten im Wahlkampf hängen auch davon ab, welche Maßnahmen man als erforderlich erachtet und welche Dimension diese einnehmen können. Durch Eigeninitiative und die Hilfe guter Freunde konnte ich durchaus Kosten einsparen. Als parteiloser Kandidat habe ich meinen Wahlkampf selbst finanziert und deshalb nicht alle Bereiche ausgereizt.

6. Welches Erlebnis im Wahlkampf hat bei Ihnen den größten Eindruck hinterlassen?

Scheider: Insgesamt wurde ich bei allen Veranstaltungen freundlich empfangen und mir wurden auch viele Einblicke ins Vereinsgeschehen gewährt. Das wirklicht sehr herzliche Gespräch mit den Schwestern des Karmelitinnen-Klosters, aber auch die rege Teilnahme der Pflegebedürftigen während der Vorstellung der Bürgermeisterkandidaten im Pflegeheim waren für mich persönlich sehr beeindruckend. Leider musste die geplante Veranstaltung „Hey Bürgermeister“, die gezielt für die jüngere Bevölkerung noch vorgesehen war, aus bekannten Gründen vor Kurzem abgesagt werden.

7. Haben Sie sich für den kommenden Montag schon etwas vorgenommen.

Scheider: Unabhängig vom Wahlausgang am Sonntag wird es in Anbetracht der aktuellen Situation mit den Ausgangsbeschränkungen rund um das Coronavirus ein sehr ruhiges Ereignis werden. Am Montag nach der Wahl habe ich Urlaub und werde diesen Tag mit meiner Familie verbringen.

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