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Gemeinderat

30.04.2015

Fundtiere gehen wieder nach Augsburg

Versorgungsvertrag mit dem Tierheim. Zusammenarbeit mit Nachbarn

Fundtiere aus Biberbach können künftig wieder im Tierheim Augsburg abgegeben werden, und das Tierheim erhält dafür eine pauschale Vergütung, beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Fünfzig Cent werden im Rahmen eines Versorgungsvertrages dafür pro Einwohner im ersten Jahr fällig, bis zum Vertragsende im Jahr 2020 werden es pro Jahr zehn Cent mehr.

Mit Hinweis auf die stark gestiegenen Kosten für die Versorgung der oft kranken Tiere hatte der Vorstand des Tierheims Augsburg die bisherigen Verträge mit den Gemeinden aufgekündigt. Einige Kommunen fanden alternative Organisationen, andere regeln die Unterbringung der Tiere je nach Einzelfall.

Kranke Katze kann schnell 800 Euro kosten

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Ohne eine vertragliche Regelung werden den Gemeinden, die rechtlich für die Versorgung von Fundtieren verantwortlich sind, die tatsächlichen Kosten für tierärztliche Behandlungen, die Quarantäne und die Unterbringung bis zur Vermittlung berechnet. „Das kann bei einer kranken Katze schnell mal 800 Euro und mehr kosten“, so die Beispielrechnung von Bürgermeister Wolfgang Jarasch. Mit dem Pauschalvertrag sei man auf der sicheren Seite und trage zusätzlich zum Erhalt der gemeinnützigen Einrichtung bei, argumentierte er. Das Gremium folgte dem Vorschlag der Verwaltung und votierte einstimmig für die pauschale Regelung.

Im Gemeinderat notiert

Als Nachbargemeinde war Biberbach aufgefordert, sich zum Bebauungsplan „Gewerbegebiet Heretsried Nord“ zu äußern. Man habe keine Einwendungen, so der Beschluss des Biberbacher Rates. Allerdings müsse die Nachbargemeinde sicherstellen, dass die Versickerung oder der Rückhalt des Oberflächenwassers von den neu versiegelten Flächen gewährleistet ist. Eine Beeinträchtigung des Biberbacher Ortsteils Affaltern müsse ausgeschlossen sein, betonte Wolfgang Bertele (FW).

Einstimmig befürwortete der Biberbacher Gemeinderat die Gründung einer einfachen Arbeitsgemeinschaft zum Breitbandausbau mit der Gemeinde Langweid. Bis zu insgesamt 50000 Euro an zusätzlichen Fördermitteln können bei interkommunaler Zusammenarbeit pro Gemeinde aus dem Bayerischen Förderprogramm abgerufen werden.

Im Bereich der Ortsbereiche Achsheim und Eisenbrechtshofen wie der dazwischenliegenden Eggelhöfe sei eine Zusammenarbeit denkbar, sagte Bürgermeister Wolfgang Jarasch.

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