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Gersthofen

08.11.2019

Ganz oder gar nicht: Max Poppe fordert Michael Wörle heraus

Max Poppe wird CSU Bürgermeisterkandidat in Gersthofen.
Bild: Marcus Merk

Der Fraktionschef der Gersthofer CSU will kein Stadtrat bleiben. Er will Bürgermeister werden

Am Freitagabend gegen 19.45 Uhr standen die Mitglieder und Freunde der Gersthofer CSU im Saal des Gasthof Strasser auf und klatschten, was das Zeug hielt. Der Grund für die Begeisterung: Max Poppe, Fraktionschef der Partei im Stadtrat, hatte soeben erklärt, dass er bei den Kommunalwahlen im März den parteilosen Bürgermeister Michael Wörle ablösen will.

CSU testete viele Bewerber

Poppe, 37, gilt schon länger als der Hoffnungsträger seiner Partei in Gersthofen. Doch lange hatte er sich geziert, auch ihr Spitzenkandidat zu sein. Est als die Findungskommission der Partei nach 35 Bewerbungsgesprächen im Sommer immer noch keinen starken Bewerber aufgetan hatte, setzte bei dem Ingenieur ein Umdenken ein, wie er gegenüber unserer Zeitung sagte.

Endgültig entschieden habe er sich aber erst am Wochenende, so Poppe. Unter der Woche informierte er CSU-Fraktion und - Ortsvorstand, am Freitagabend machte er bei der Wahl der Kandidatenliste für den Stadtrat seine Absichten öffentlich. Mitte Dezember soll er offiziell nominiert werden.

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Nicht mehr im Stadtrat

Für den Stadtrat bewirbt sich Poppe nicht mehr. Er will es nach dem Motto „ganz oder gar nicht“ wissen. Entweder er löst Rathauschef Wörle, der sich auf Freie Wähler, SPD und Grüne stützt, ab - oder er ist raus aus der Gersthofer Kommunalpolitik.

Poppes Begründung für diesen Schritt: In den vergangenen Jahren hab er als Chef der CSu-Fraktion bemerkt, dass er mit dem Politikstil von Wörle nicht zurechtkomme. „Das Modell Poppe/Wörle“ passt nicht. Ich hätte es an vielen Stellen ganz anders gemacht.“ Seine Vorstellungen, so der Chef der stärksten Fraktion im Gersthofer Stadtrat, könne er nur über das Amt des Bürgermeisters durchsetzen.  

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