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Soziales

10.11.2018

Ganztagsschule kommt an

Viele Mitarbeiter und Pädagogen kümmern sich in Stadtbergen um die Kinder und Jugendlichen. Ihr Rückblick fällt positiv aus

Offene Ganztagsschule, das Ferienprogramm im Sommer und Herbst – die Jugendarbeit in Stadtbergen hat auch 2018 ganze Arbeit geleistet. Ein Beispiel, das in der letzten Sitzung des Kultur- und Sozialausschusses präsentiert wurde, ist die Einführung der offenen Ganztagsschule an der Grundschule in Leitershofen. Sie ersetzt die bisher bestehende Mittagsbetreuung des Fördervereins. Der Bericht der Stadtjugendpflegerin Juliane Schretzmair ist überwiegend positiv: „Das Angebot ist gut angenommen worden“, erklärt sie. Insgesamt sind 77 Kinder angemeldet, die von sechs festangestellten Betreuern und zwei Freiwilligen betreut werden.

Kurz erklärt Schretzmair auch das Konzept der Ganztagsschule. Es gebe zwei große Gruppenräume, einer für ruhige Aktivitäten gedacht, in dem anderen kann es auch mal lauter werden. „Wir wollen alle Bedürfnisse abdecken, die Kinder können sich nach Belieben entscheiden“, so die Jugendpflegerin.“ Außerdem „ist es uns auch wichtig, dass die Kinder jeden Tag rauskommen“, ergänzt sie.

Auch Stadtbergens zweiter Bürgermeister Michael Smischek ist zufrieden: „Wir hatten einen sehr sportlichen Zeitplan, man kann stolz sein, dass wir das so gut hinbekommen haben.“

Nur Pro-Stadtbergen-Stadtrat Johannes Münch hat eine Nachfrage: Er möchte wissen, wie viel Geld die Stadt tatsächlich in die offene Ganztagsschule investiert. Die Verwaltung will diese Zahlen nachreichen.

Zum Bericht von Jugendpflegerin Juliane Schretzmair gehört auch das letzte Sommerferienprogramm. 213 Kinder waren in diesem Jahr insgesamt angemeldet, 147 von ihnen wurden über die drei Wochen den ganzen Tag betreut. 2017 waren insgesamt nur 185 Kinder angemeldet und 108 nutzten das Programm voll aus. „Der Trend geht zur längeren Ganztagsbetreuung“, stellt Juliane Schretzmair deshalb fest.

Sowohl die Jugendpflegerin, als auch der zweite Bürgermeister heben das Engagement von insgesamt 28 ehrenamtlichen Betreuern hervor, ohne die das Ferienprogramm in dieser Form nicht möglich wäre.

Der Bericht der Jugendpflege verweist außerdem auf die Jungbürgerfeier am 20. November, zu der heuer 193 Stadtberger eingeladen wurden. In diesem Jahr wolle man unbedingt verhindern, dass mehr offizielle Gäste als Jugendliche da sind, erklärt die Verwaltung. Die Feier lockt mit Livemusik, einer Fotobox und einem Drei-Gänge-Menü. (karrt)

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