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Jubiläum

26.07.2016

Geburtsstunde der Römersiedlung war im Café

Ehrende und Geehrte beim Jubiläumsfest der Herbertshofener Römersiedler: (von links) Otto Mederle, Peter Heinrich, Volker Bopp, Peter Gröger, Michael Higl und Maria Stark.
Bild: Peter Heider

Die Meitinger Siedler feiern Gründung vor 60 Jahren

Einen besonderen Grund zum Feiern hatten die Siedler der Herbertshofener Römersiedlung bei ihrem alle zwei Jahre stattfindenden Siedlerfest. Denn die Siedlung gibt es seit 60 Jahren.

Die Planungen für den Bau fanden in den Jahren von 1951 bis 1954 unter der Federführung des damaligen Bürgermeisters Anton Deisenhofer in dessen Café statt. Flucht, Vertreibung und die Bombardierungen während des Zweiten Weltkriegs hatten zu einer großen Wohnungsnot geführt.

1956 konnten die ersten Siedler ihre Eigenheime beziehen. „Heute lebt bereits die dritte oder vierte Generation in der Römersiedlung“, schilderte der Vorsitzende der Siedlergemeinschaft, Peter Gröger. Von den damaligen Gründungsmitgliedern leben noch fünf Personen, die alle bereits das Alter von 80 Jahren überschritten haben.

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„Heute sind hier viele Siedler anwesend, die mit einem besonderen Gefühl in die Vergangenheit zurückblicken und sich im Kreise ihrer Mitbewohner sehr wohlfühlen, wie man sieht“, sagte Bürgermeister Michael Higl. Der Zusammenhalt und der Stolz auf das Geschaffene sind Garanten für diese Gemeinschaft“, freute sich der Meitinger Bürgermeister.

Der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes Wohneigentum, Bezirk Schwaben Volker Bopp: „Der Zusammenschluss in eine Siedlergemeinschaft sollte keinen Großverein begründen, sondern eine Art Hilfsgemeinschaft darstellen.“

Peter Gröger erhält Ehrenurkunde

Anschließend fanden Ehrungen von noch lebenden Gründungsmitgliedern statt, die seit der ersten Stunde zum Kreise der Siedler gehören. Ausgezeichnet wurden Maria Stark, Elisabeth Sauer, Otto Mederle, Hubert Plisch sowie Ehrenvorsitzender Peter Heinrich. Abgerundet wurde der offizielle Teil des Festes mit der Übergabe einer Jubiläumsehrenurkunde, die Peter Gröger von Volker Bopp bekam.

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