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Gefährliche Falter: Sieben Schwaben gegen die Franken

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Kommentar Von Matthias Schalla
04.02.2019

Wir müssen den Hut ziehen vor diesen tollkühnen Baumkletterern, die furchtlos die Riesen erklimmen und das Totholz von den Bäumen entfernen.

Wer hätte das gedacht. Lange Zeit waren es die wagemutigen sieben Schwaben, die als Beispiel für Mut und Abenteuerlust standen. Na gut, trotz des langen Spießes, den sie sich extra haben anfertigen lassen, ging die Geschichte dann doch nicht ganz so ruhmreich aus. Aber dass nun ausgerechnet Franken den Schwaben helfen müssen, um gegen die kleinen Härchen eines Eichenprozessionsspinners vorzugehen? Das tut dem Schwaben in der Seele weh.

Doch wir müssen den Hut ziehen vor diesen tollkühnen Baumkletterern, die furchtlos die Riesen erklimmen und das Totholz von den Bäumen entfernen. Schuld ist ja nur die Globalisierung. Ohne diese wäre der Falter gar nicht bei uns angekommen. Doch falls wir im Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner von den Franken nicht abgehängt werden wollen, müssen wir reagieren. Die Franken haben zwar jahrzehntelange Erfahrung im Kampf gegen die kratzenden Raupen. Unsere sieben Schwaben aber haben schon damals den Seedrachen (der lediglich so aussah wie ein Hase) besiegt. An diese Erfolge sollten wir anknüpfen. Sieben tapfere Männer aus dem Augsburger Land werden sich sicherlich finden lassen. Und das Einzige, was uns dann noch fehlt, ist eine lange Lanze zur furchtlosen Baumdrachenbekämpfung. Und zwar vom sicheren Boden aus.

Falter bedrohen Bäume: Müssen wir uns daran gewöhnen?

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