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Solaranlage Heretsried

23.06.2009

Gemeinde lagt die Planung aus

Wie kann sich die Öffentlichkeit an der Bauleitplanung für die Solaranlage am Weiherbergfeld in Heretsried beteiligen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Sitzung des Gemeinderates. Bürgermeister Josef Carteau sprach sich für eine Auslegung aus: "Das ist das bessere Verfahren, auch wenn es länger dauert."

Weiter ging es um die Pläne für die Kinderkrippe im Gebäude des Lauterbrunner Kindergartens. Die Abgrabungen im Süden wurden auf Wunsch des Gemeinderates wieder verworfen, stattdessen befindet sich der Ruheraum jetzt südlich und hat Fenster in Richtung Osten, er soll als Gruppenraum mitgenutzt werden. Neu gestaltet wurde auch der Zugang zum Pfarrsaal. Hier gibt es jetzt eine Treppe sowie einen stufenfreien Aufgang.

Dem Architekten schwebt eine Wärmepumpe vor. "Die ist gut, wenn man eine Flächenheizung hat. Für die Heizkörper ist der Aufwand viel zu groß", entgegnete Tobias Nowak (FW Lauterbrunn) und schlug eine Pellets-Hackschnitzel-Heizung vor. Winfried Jacob (UWH) störte, dass der Gruppenraum rund zehn Meter Tiefe habe, jedoch nur zwei Fenster. Ab 11 Uhr würde kein Sonnenlicht mehr eindringen. Sonst wurden die Pläne akzeptiert. Der Umbau soll bis September fertig sein.

Dann ging es um die Form der Kleinkindbetreuung. Laut Bürgermeister gibt es die kostengünstigere Möglichkeit zwei Gruppen einzurichten, in der einen sollten die jüngeren Kinder betreut werden. Hier seien maximal 18 Kinder und maximal drei Kinder unter drei Jahren erlaubt. Carteau gab an, bei einer Umfrage auf einen Bedarf von sechs Kindern gekommen zu sein. Nach langer Diskussion betonte Heinrich Jäckle (UWH), dass die Grundsatzentscheidung für eine Kinderkrippe getroffen worden sei. "Dass das Geld kostet, ist klar. Ich würde bei dieser Lösung bleiben. Sonst brauchen wir keinen Umbau und keine Kinderkrippe."

Dann informierte der Bürgermeister über ein Nein des Frauenbundes, der den Raum, der für die Kinderkrippe benötigt wird, nicht hergeben möchte. "Da muss jetzt jeder ein bisschen schlucken. Es ist ja ein anderer Raum da", entgegnete Ulrike Wiedemann (UWH) mit Hinweis auf den Saal in der alten Schule in Lauterbrunn. "Da möchte niemand rein,", so der Bürgermeister. Auch hierfür soll nach einer Lösung gesucht werden.

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