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Gesundheit

30.11.2019

Genügend Ärzte, Pflege, Kliniken?

Ein Institut analysiert das Angebot im Landkreis Augsburg. Ergebnisse werden im Sommer erwartet

Das Förderprojekt „Gesundheitsregion plus“ nimmt jetzt Fahrt auf: Bei der Gründungssitzung des Gesundheitsforums, dessen Vorsitzender Landrat Martin Sailer (CSU) ist, richteten die Mitglieder den Blick auf mögliche Schwerpunkte der neu ausgerufenen Gesundheitsregion.

Deren oberstes Ziel ist es, die regionale Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu verbessern und die Prävention sowie die Gesundheitsförderung zu stärken. Das Gesundheitsforum wiederum ist das oberste Leitungs- und Steuerungsgremium und dient als Plattform zum Austausch der Akteure. Außerdem ist es für die Schwerpunktplanung und Zielsetzung der Gesundheitsregion plus verantwortlich.

Das Forum setzt sich aus 28 regionalen Sachverständigen aus Politik und Verwaltung, Einrichtungen der ambulanten und stationären Versorgung, Sozialversicherungsträger sowie Vereinen und Patientenvertretungen zusammen, die bei der gesundheitlichen Versorgung und Vorsorge tragende Rollen einnehmen.

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Die Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregion plus, Jana Schlosser, stellte das Konzept vor und berichtete, dass bereits eine Bestands- und Bedarfsanalyse an das Universitäre Zentrum für Gesundheitswissenschaften am Klinikum Augsburg (kurz Unika-T) vergeben wurde. Das Projektteam erfasst den aktuellen Ist-Stand im Landkreis und identifiziert mögliche Risiken und Potenziale.

Bis zur nächsten Sitzung des Forums im Frühsommer sollen die Ergebnisse der Analyse vorliegen. Auf deren Basis sollen weitere Handlungsfelder für die Gesundheitsregion etabliert werden.

Als konkretes Handlungsfeld wurde im Bereich der Gesundheitsversorgung schon die Zukunft der Pflege herausgearbeitet.

In der Gesundheitsförderung und Prävention sehen die Befragten vor allem bei der Bündelung von Angeboten und Informationen viele Entwicklungsmöglichkeiten. Auf dieser Grundlage werden nun spezialisierte Arbeitsgruppen gebildet, die die Themen „Pflege“ und „Gesundheitsportal“ noch näher analysieren und konkrete Schritte entwickeln sollen. (AL)

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