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Politik Kreis Augsburg

14.11.2018

Genug von der Groko: SPD-Chef wirft hin

Hört als SPD-Kreisvorsitzender auf:  Florian Kubsch
Bild: Archivbild: Andreas Lode

Er galt als Hoffnungsträger. Doch jetzt ist Florian Kubsch zurückgetreten.

In der Führung der SPD Augsburg-Land wird es einen Wechsel an der Spitze geben. Die stellvertretenden Vorsitzenden werden die Aufgaben des Amts von Florian Kubsch übernehmen, der seinen Rücktritt bereits in Parteikreisen verkündet hatte. Eine entsprechende Erklärung veröffentlichte Kubsch am Mittwochvormittag.

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Florian Kubsch ist nicht länger Vorsitzender der SPD Augsburg-Land. Seinen Rücktritt vom Amt des Unterbezirksvorsitzenden erklärte er gegenüber dem SPD Unterbezirksvorstand und den SPD Ortsvereinsvorsitzenden im Landkreis Augsburg. „Ich habe mich entschlossen, mein Amt als Unterbezirksvorsitzender der SPD Augsburg-Land niederzulegen. Dies hat persönliche, aber auch politische Gründe“, führt Kubsch aus. Neben neuen beruflichen Herausforderungen wolle er sich auch wieder stärker auf seine kommunalpolitischen Aufgaben in Königsbrunn konzentrieren. Die politischen Gründe für den Rücktritt als Landkreis-Chef der SPD liegen für Kubsch in der GroKo und in der mit ihr „einhergehenden Ohnmacht der SPD“. Kubsch hatte sich bereits mehrfach klar gegen das Bündnis der SPD mit CDU und CSU in Berlin ausgesprochen.

Die Arbeit des Vorstands wird aktuell durch die stellvertretenden Vorsitzenden (Armin Bergmann, Annette Luckner, Fabian Wamser und Herbert Woerlein) zusammen mit dem Unterbezirksvorstand bis zum Unterbezirksparteitag im nächsten Jahr weiter fortgesetzt.

Kubsch war erst im Mai 2017 zum SPD-Vorsitzenden gewählt worden. In Meitingen setzte er sich damals knapp gegen Annette Luckner aus Dinkelscherben durch. Beide hatten den damaligen Landtagsabgeordneten Woerlein im ersten Wahlgang klar distanziert.

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