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20. Jubiläum

27.02.2015

Gerhard Polt kehrt zurück

„Feiern mit Freunden“ ist das Motto zum 20. Jubiläum der Gersthofer Stadthalle. Zu diesen Freunden gehört auch der Kabarettstar Gerhard Polt. Er kommt zusammen mit den Well-Brüdern.
Bild: Agentur

Stadthalle Gersthofen feiert mit Freunden aus Kabarett, Theater und Musik

„Feiern mit Freunden“ – unter dieses Motto hat die Stadthalle Gersthofen ihr Kulturprogramm bis zum Jahresende gestellt. Zum 20. Jubiläum bietet das Team ab Juli bis zum Jahresende ein Wiedersehen mit zahlreichen Akteuren, die von Anfang an mit dabei waren. Dazu gehört als wohl beliebtester und bekanntester Star der Kabarettist Gerhard Polt. Der hintersinnige Kleinkunststar macht zusammen mit den Well-Brüdern „Gemeinsame Sache zum Stadthallen-Jubiläum“ (11. Oktober).

Zunächst habe er geplant, den runden Geburtstag der Stadthalle mit einem Konzert eines Weltstars groß zu feiern, erklärte Kulturreferent Helmut Gieber bei der Vorstellung des neuen Veranstaltungsprogramms. „Letztendlich ist das aber an sehr hohen Honorarforderungen gescheitert.“

Dann entstand das Konzept „Feiern mit Freunden“: „Sehr viele heutige Stars haben uns von Anfang an begleitet oder wurden zu Beginn ihrer Karriere von uns engagiert und haben uns die Treue gehalten.“ Ein Beispiel sei die Kabarettistin Monika Gruber, die vom Jubiläum hörte und schnell einen zusätzlichen Auftritt in Gersthofen anbot (8. Mai).

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Zum besonderen Anlass gibts auch Kunst zu bewundern: Die Ausstellung „Alltagsmenschen“ versammelt von Juli bis Oktober 20 Skulpturen der Künstlerin Christl Lechner – vertraut ist den Gersthofern bereits die Skulptur „Der Denker“, der den Eingang der Stadtbibliothek ziert. Unter den Skulpturen von Menschen, die man im Alltag erleben kann, soll Gieber zufolge ein „Japaner“ sein. Er wird am Gersthofer „Loch“ aufgestellt und dort „fotografieren“. Doch nicht nur Gäste sind für das Jubiläum aktiv: Ein Großaufgebot an örtlichen Künstlern, Musikern und Darstellern realisieren unter Leitung des Theaters Gersthofen auf dem Rathausplatz dreimal den „Bayerischen Jedermann“ als Freilufttheater (7./8./9. August). Diese Produktion war schon in den Jahren 1998, 2000 und 2002 sehr erfolgreich und kann im übertragenen Sinn auch als „alter Freund“ bezeichnet werden. Allerdings hält sich der Kulturreferent, der bei diesen Stücken schon mal als Gemeindepolizist aufgetreten ist, diesmal heraus. „Man hat bei mir angefragt, aber ich habe abgesagt“, so Gieber.

Freunde bedeuten auch Beständigkeit. Das greift die Fotoausstellung „Never too old to Rock ’n’ Roll“ im Ballonmuseum auf (3. Oktober bis 15. November). Werner G. Lengenfelder – als langjähriger Organisator des „Wintertraums“ ebenfalls ein Freund – hat große alte Damen und Herren des Rock ’n’ Roll fotografiert, darunter Peter Maffay, der auch schon auf der Bühne der Stadthalle gespielt hat.

Die eigentliche Jubiläumswoche bietet neben Polt und Co ein Jubiläumskonzert der Stadtkapelle Gersthofen (10. Oktober). Dieses Orchester spielte auch bei der Eröffnung der Stadthalle vor 20 Jahren. Kidnertheater bietet Stammgast Christian Berg mit dem Musical „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (11. Oktober). Klassische Musik und Gesang bietet von Augsburg aus groß durchgestartete Sopranistin Sophie Brommer, gemeinsam mit der Bayerischen Kammerphilharmonie (16. Oktober).

Den Gästen des Margeritenballs bietet das Hallenteam einen einstündigen Sonderauftritt der „CubaBoarischen“ (24. Oktober). Langjährig mit der Stadthalle verbunden sind „Haindling“. Mit ihnen heißt es „Es geht wieder auf“ (29. Oktober).

Für Blasmusiker und Freunde dieser Musik gibt’s den „FC Bayern der Blaskapellen“: Eine Formation der Münchner Philharmoniker (8. November). Zu Abschluss der Jubiläumskonzerte spielt erstmals das Herbert Pixner Projekt (12. November). "Kommentar

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