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Gersthofen

06.11.2019

Gersthofen bereitet den Advent vor

Die Adventszeit steht bevor. Am Mittwoch wurde auf dem Rathausplatz in Gersthofen der Weihnachtsbaum aufgestellt.
Bild: Marcus Merk

Der Weihnachtsbaum auf dem Rathausplatz und die Basis der Schlittschuhfläche stehen. Bald startet der Weihnachtsmarkt, und auch den Wunschbaum gibt’s wieder.

Weihnachtsbaum, Schlittschuhfläche, Winterglühen – die Vorbereitungen in der Stadt Gersthofen für die Adventszeit laufen auf vollen Touren. Bereits zum dritten Mal ist heuer der Schwäbische Schaustellerverband der Veranstalter des Weihnachtsmarkts.

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Traditionell sollen das vorweihnachtliche Treiben und das Sport- und Unterhaltungsangebot auf der Schlittschuhbahn die Gersthofer ins Zentrum zwischen Rathaus, Gasthof Strasser, Stadthalle und City-Center locken. In den nächsten Tagen sollen nach Angaben der Stadtverwaltung die Buden für die Marktleute aufgestellt werden.

  • Schlittschuhlaufen Als erstes sichtbares Zeichen wurde in den vergangenen Tagen auf dem Großen Rathausplatz das Podest für die Schlittschuhfläche errichtet. Es muss ein Spezialbau sein, da der Platz schräg geneigt ist, die Schlittschuhläufer aber eine waagrechte Fläche benötigen. Zum Einsatz kommt wieder der Kunststoffbelag, den die Stadt vor einigen Jahren zu diesem Zweck gekauft hat.

Die Schlittschuhfläche ist dann vom Freitag, 22. November, bis mindestens Montag, 30. Dezember geöffnet. Je nach Wetterlage können auch noch ein paar Tage angehängt werden. Ihre Kurven drehen können die Schlittschuhfans in dieser Zeit jeweils Montag bis Mittwoch von 10 bis 20 Uhr und Donnerstag bis Sonntag von 10 bis 21 Uhr.

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  • Weihnachtsbaum Am gestrigen Mittwochvormittag rückte nun der Kran an: Denn da wurde der Weihnachtsbaum aufgestellt, der am Eingang zum Platz auf das adventliche Angebot einstimmen soll. Der Baum ist circa 16 Meter hoch – höher und schlanker als der Baum der vergangenen Saison. Er stammt aus einem Gersthofer Grundstück und wurde der Stadt wieder gespendet. Die Spender möchten aber ihren Namen nicht preisgeben. Er wird nun mit einer Lichterkette geschmückt.
  • Basar Eine knappe Woche vor dem eigentlichen Weihnachtsmarkt, diesmal am Sonntag, 22. November, bestreiten wieder die Gersthofer Vereine und Organisationen ihren karitativen Basar. Der Erlös aus dem Verkauf der Mischung aus Kunsthandwerk und Kulinarik kommt wieder der Gersthofer Stiftung Hilfe in Not zugute.
  • Weihnachtsmarkt Die vorweihnachtliche Budenstadt „Wintermärchen“ wird dann am Donnerstag, 28. November eröffnet. Bis zum Montag, 30. Dezember, können die Besucher dann jeweils Donnerstag und Freitag von 16 bis 21 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 14 bis 21 Uhr Glühwein, Punsch, Bratwürstl und weiteres genießen oder aus dem angebotenen Kunsthandwerk auswählen.

Nach heutigem Stand wird der Markt in etwa die Größe der vergangenen Jahre haben. Heuer ist unter anderem wieder ein Märchenwald mit farbig gestalteten Silhouettenhäusern geplant. Die Details der Buden entscheiden sich in den nächsten Wochen bis zur Eröffnung des „Wintermärchens“.

Heuer gibt es mehr Unterstände auf dem Weihnachtsmarkt

Laut Stadtverwaltung ist geplant, den Besuchern heuer auch mehr Unterstände anzubieten, die bei großer Kälte vor Wind oder bei schlechtem Wetter vor Schnee und Regen schützen sollen. Weil der Weihnachtsmarkt erfahrungsgemäß weniger Buden benötigt als der Basar der Vereine, sollen einige der freibleibenden Stände dafür genutzt werden.

  • Wunschbaum Inzwischen bereits eine Tradition im Advent ist auch der Wunschbaum im Rathausfoyer. Hier werden bedürftige Menschen aus Gersthofen nach ihren Weihnachtswünschen befragt. Wer will, kann sich dann einen oder mehrere Wünsche auswählen und diese erfüllen. Derzeit wird von der Stadtverwaltung die Liste zusammengestellt. Die Wünsche reichen erfahrungsgemäß vom Kinderspielzeug über Lebensmittelgutscheine bis hin zur Unterstützung für den Apothekeneinkauf.
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