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Gersthofen löst sein Sparbuch auf: Ein Tabubruch

Gersthofen löst sein Sparbuch auf: Ein Tabubruch
Kommentar Von Gerald Lindner
06.02.2020

Es ist ein Tabubruch: Erstmals seit vielen Jahren häuft die Stadt Gersthofen 2020 nicht weiter Geld auf ihrem Sparbuch an.

Die Dagoberts im Augsburger Land greifen in diesem Jahr sogar komplett auf ihre Rücklagen zu. Schuld daran ist nicht zuletzt der Kauf des umstrittenen Gersthofer Lochs, auf welches die Gersthofer Politiker große Hoffnungen setzen. Mit wohl rund 20 Millionen Euro für 7000 Quadratmeter „Potenzialfläche“ – über den wahren Kaufpreis schweigen alle Beteiligten still – ist dies fürwahr kein Schnäppchen. Doch jetzt kann die Stadt selbst bestimmen, wie diese Fläche künftig sinnvoll weiterentwickelt wird.

Zwingend notwendig und unbestritten sind die Investitionen in die in die Jahre gekommenen Schulen und in die Kinderbetreuung. Hier muss weiter Geld locker gemacht werden. Dennoch sollte nicht zuletzt dem künftigen Stadtrat klar sein: Die Zeiten des Geldausgebens sind schon bald vorbei – auch wenn die Konjunktur noch länger stabil bleiben sollte.

Die Wassergebühren werden wohl steigen

Auf eines müssen sich die Gersthofer überdies einstellen: Für ihr Wasser müssen sie nach der Sanierung des Leitungssystems und dem Neubau des Wasserwerks voraussichtlich deutlich mehr Gebühren zahlen.

Alles über die Finanzsituation in Gersthofen lesen Sie hier: Gersthofen hat kaum noch Geld auf der hohen Kante

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