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14.12.2019

Gersthofen muss in Sachen Trinkwasser schnell etwas tun

Als Gutachten für eine energetische Modernisierung der alten Gersthofer Wasserversorgung ging das Ganze vor drei Jahren los.
Bild: Marcus Merk

Als Gutachten für eine energetische Modernisierung der alten Gersthofer Wasserversorgung ging das Ganze vor drei Jahren los.

Damals ging man noch davon aus, dass das alte Wasserwerk – nach aufwendiger „Ertüchtigung“ bestehen bleiben könnte. Seit Februar, als der erste Entwurf des inzwischen auf 400 Seiten gewachsenen Gutachtens vorlag, steht nun fest: Der Zustand ist wesentlich schlimmer als befürchtet.

Es muss dringend an vielen Stellen etwas getan werden – der Neubau eines Wasserwerks lässt sich wohl kaum vermieden. Die Liste der Bereiche, in denen die Stadt dringend etwas machen muss, ist lang, noch länger die der Mängel, die mittelfristig zu beheben sind. Lange wurde dieses Gutachten nichtöffentlich diskutiert – bevor überhaupt die Verkeimung im August festgestellt wurde. Seit gut vier Monaten müssen die Gersthofer ihr Wasser abkochen, seit knapp zwei Monaten wird gechlort.

Die Bevölkerung ist sensibilisiert. Sie erwartet mit Recht, dass schnell etwas geschieht. Es zeichnet sich allerdings jetzt schon ab, dass die Gersthofer daher noch Jahre lang mit dem Chlor im Wasser leben müssen. Das ist eine Katastrophe für die Stadt, die immer so stolz auf die Qualität des selbst gewonnenen Wassers war.

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